Termindetail
Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!
Am Antikriegstag Dienstag den 1. September 2026, um 18:00 Uhr findet eine Kundgebung am Mahnkreuz Spatzenberg in Löhne Ort statt mit Kranzniederlegung, stillem Gedenken und kurzen Redebeiträgen
(das Mahnkreuz ist erreichbar über „Falscheider Str.“ zur Straße „Zum Spatzenberg“ / „Neuer Kamp“)
Aufruf zum Antikriegstag am 1. September
„Kriegsheimkehrer aus Löhne wollten im Jahr 1954 ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen. Sie errichteten für ihr Anliegen ein Kreuz auf dem Spatzenberg in Löhne-Ort um für den Erhalt des Friedens zu mahnen.
Wir rufen die Löhner Bürgerinnen und Bürger dazu auf, zum Antikriegstag am Dienstag, den 1. September 2026, um 18:00 Uhr, die Mahnung der Kriegsheimkehrer am Spatzenberg in Löhne-Ort mit einer Kundgebung zu bekräftigen. Wir unterstützen die Aufrufe des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Antikriegstag 2026, die dieses Jahr unter dem Leitmotiv: „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ stehen.
Jeder Euro, der zusätzlich für Aufrüstung ausgegeben wird, fehlt an anderer Stelle. Neue Waffensysteme dürfen nicht mit der Schließung von Krankenhäusern oder dem Verzicht auf Zukunftsinvestitionen bezahlt werden.
Die jüngste Häufung weltweiter Extremwetterereignisse führt uns drastisch vor Augen, dass die Bekämpfung des Klimawandels keinen Aufschub duldet. Der dafür erforderliche Umbau unserer Wirtschaft und seine sozial gerechte Gestaltung werden nur gelingen, wenn dafür ausreichend öffentliche Mittel bereitstehen.
Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, von einer – wie es die NATO fordert – weiteren Aufstockung des Rüstungsetats auf zwei Prozent des BIP oder sogar mehr abzusehen und sich mit ihren EU-Partner*innen und im Rahmen der internationalen Staatengemeinschaft für neue nukleare Rüstungskontrollabkommen und eine Eindämmung von Rüstungsexporten stark zu machen. Wir werden von der Überzeugung getragen, dass wir unsere Ziele nur in großer Solidarität erreichen. Wir fordern ein klares Bekenntnis zum völkerrechtlichen Gewaltverbot der UN-Charta und ein Ende der Militarisierung und stattdessen Investitionen in den Sozialstaat, Bildung und Klimaschutz!
NEIN zu Kriegsvorbereitung und Kriegstüchtigkeit!
Wir treten ein für:
- Diplomatie statt Krieg!
- Völkerrecht einhalten! Vereinte Nationen erhalten und stärken!
- Keine Waffenlieferungen an die Ukraine, Israel und in alle Welt!
- Keine Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland!
- Atomwaffen raus aus Deutschland!
- Den UN-Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen!
- Abrüsten statt Aufrüsten!
- Keine Demontage des Sozialstaats!
- Geld für Klima- und Naturschutz, Bildung, Gesundheit und Soziales!
- Nein zur Wehrpflicht und zu Zwangsdiensten!
- Keine Bundeswehrpropaganda an Schulen!
- Keine neuen Militärstandorte! Wohnraum statt Waffen!
- Fluchtursachen bekämpfen, nicht Geflüchtete!
- Keine Einschränkung von Meinungs- und Informationsfreiheit!“
Veranstalter: >DFG-VK /OWL<, >DGB Kreisverband Herford<, >Löhner Bündnis Gemeinsam für Vielfalt – Gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus<, Stadtverbände der Parteien: Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Die Linke, Die Partei, SPD
