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Die Linke im Kreis Herford ruft zur Teilnahme am Ostermarsch auf ! Weiterlesen

Rede von Inge Höger auf der Kundgebung am 2. März 2026 Weiterlesen

Am Sonntag fand in Bielefeld eine Kundgebung gegen die US-amerikanische Aggression in Venezuela statt. Organisiert wurde der Protest durch die SDAJ… Weiterlesen

Gegen Militarisierung und Wehrpflicht

Völkerrecht verteidigen – Aufrüstung stoppen - Kriege beenden

Die Welt brennt. Das Jahr 2026 begann mit völkerrechtswidrigen Militärüberfall der USA auf Venezuela und der Entführung des Präsidenten Maduro. Es folgten Kriegsdrohungen der USA gegen Kuba und

 Mexiko und Ankündigungen der Annexion von Kanada und Grönland. Der Iran wird von den USA und Israel völkerrechtswidrig bombardiert. Trotz Waffenruhe setzt die israelische Regierung den Genozid in Gaza fort. Im vierten Kriegswinter setzt Russland seine völkerrechtswidrigen Bomben- und Drohnenangriffe auf ukrainische Städte fort und zerstört dort gezielt lebensnotwendige Infrastrukturen.  Dabei geht es sowohl Russland als auch dem Westen nicht um die Menschen in der Ukraine, sondern um die Kontrolle wichtiger Ressourcen und Märkte. 

Für die Neuaufteilung der Welt nutzen alte und neue imperialistische Mächte alle Mittel – von der Wirtschaftsblockade bis zum unverhohlenen Angriffskrieg. Dabei geht es weder um den Kampf gegen Terroristen oder Drogenkartelle noch um Menschenrechte und Demokratie, sondern einzig und allein um Ressourcen, Absatzmärkte und Einflussgebiete. Ob Russlands Angriff auf die Ukraine oder der US-amerikanisch-israelische Angriff auf den Iran: es gibt keine Rechtfertigung für Angriffskriege. Krieg darf kein Mittel der Politik sein. 

Die Bundesregierung reagiert auf diese globale Krise mit milliardenschwerer Aufrüstung. Sie will die Bundeswehr zur größten konventionellen Militärmacht in der EU machen und junge Menschen wieder zum Kriegsdienst mit der Waffe rekrutieren. 

Sogar über eigene Atomwaffen reden Politiker*innen der Regierungsparteien, als wäre dies nicht ein Bruch mit allen Erfahrungen aus der deutschen Geschichte. 

Dieser Politik stellen wir uns entgegen. Wir fordern: 

  • Abrüstung statt Aufrüstung
  • Schluss mit Doppelstandards bei Völker- und Menschenrechten
  • Völkerrecht einhalten
  • Vereinte Nationen stärken
  • Keine Atomwaffen für die Bundeswehr, Schließung der Urananreicherungsanlage in Gronau
  • Keine Wehrpflicht und keine Zwangsdienste
  • Statt Militarisierung der Gesellschaft: Ausbau ziviler Infrastruktur für Gesundheit, Bildung, Verkehr und Soziale Sicherheit

 

Warum wir gegen die Wehrpflicht sind

Die Wehrpflicht bedeutet Zwang. Der Staat zwingt junge Menschen, zum Militär zu gehen. Das passt nicht zu Freiheit und Demokratie. Wehrpflicht heißt: Junge Menschen müssen im Krieg kämpfen. Sie sollen andere Menschen töten und können selbst getötet werden. Niemand sollte dazu gezwungen werden. Wir brauchen keine Wehrpflicht für unsere Sicherheit. Die NATO ist stark genug. Stattdessen sollten wir freiwillige Dienste fördern. Über 490.000 junge Menschen haben sich seit 2012 freiwillig engagiert.

Demokratie braucht keine Wehrpflicht – sie braucht Teilhabe, Freiwilligkeit und Frieden.

Die Rüstungsschmiede Dynamit Nobel Defence (DND) GmbH mit Sitz in Burbach bei Siegen erfährt seit dem Krieg in der Ukraine starken Aufwind. Bekannt ist DND vor allem für seine Panzerabwehrwaffen, wie die Panzerfaustfaust 3 oder auch den Typ MATADOR, den (…)Read the rest of this entry » Weiterlesen

Bundeswehr-Fragebogen im Briefkasten?

Dafür setzen wir uns ein

Wir setzen uns weltweit für friedliche Konfliktlösungen ein. Wir wollen gerechten Frieden: durch einen Waffenstillstand, die Freilassung der Geiseln und eine Zweistaatenlösung im Nahen Ostenund den Rückzug der russischen Truppen aus der Ukraine- einen Friedensprozess in dessen Rahmen belastbare Sicherheitsgarantien für die Ukraine erarbeitet werden müssen.

Wir wollen Diplomatie stark machen und die EU und Bundesrepublik international glaubwürdig. Denn die fehlende Glaubwürdigkeit, etwa angesichts der Völkerrechtsbrüche von NATO-Verbündeten, wie der USA, der Türkei oder Saudi-Arabien, ist selbst ein Sicherheitsrisiko für Europa. Der Krieg im Sudan löste einer der größten humanitären Krisen unserer Zeit aus und läuft dennoch in Europa weitestgehend unter dem Radar. Doppelte Standards in der Außenpolitik erodieren das System der internationalen Ordnung. Das verhindert auch diplomatische Erfolge, siehe die fehlende internationale Unterstützung der Sanktionen gegen Russland.

Dafür braucht es eine EU, die sich in der Blockkonfrontation unabhängig macht und ohne Doppelstandards Völkerrecht und Menschenrechte achtet – und überall für Gerechtigkeit, Kooperation und Demokratie eintritt. Nach der Wahl von Donald Trump wird umso deutlicher, dass wir Sicherheit und Landesverteidigung unabhängig von der NATO europäisch denken und organisieren müssen. Wir wollen die NATO durch eine europäische Sicherheitsarchitektur ersetzen und durch mehr internationale Verhandlungsformate eine neue Sicherheits- und Entspannungspolitik stärken. 

 

 

Wir wollen das Geschäft mit dem Krieg beenden und die weltweite Spirale von Aufrüstung und Konfrontation durchbrechen. Mehr Geld für Aufrüstung lehnen wir ab. Von einem Rüstungswettlauf profitieren vor allem die Rüstungskonzerne und ihre Anteilseigner. Die Bundeswehr wollen wir zu einer reinen Verteidigungsarmee umbauen. Die Rüstungsindustrie wollen wir verstaatlichen, so beugen wir der Verselbstständigung des militärisch-industriellen Komplexes vor und stellen sicher, dass sich keine Profiteure mehr an Konfrontation und Eskalation bereichern. Verteidigung ist auch ohne Aufrüstung organisierbar. Rüstungsexporte wollen wir vollständig verbieten.

Sicherheit ist ein öffentliches Gut. Der Sicherheitsbegriff wird zu oft auf das Militärische reduziert, diese Logik wollen wir beenden. Denn soziale Sicherheit ist Bedingung und Voraussetzung für Frieden und Stabilität, für ein friedliches Miteinander und bildet das Fundament unserer Demokratie. Wir wollen ein soziales Deutschland in einer sozialen EU, die dem internationalen Ausgleich und dem Frieden verpflichtet ist, anstatt Löhne zu drücken, Blockkonfrontation und Standortkonkurrenz zu verschärfen. Deswegen fordern wir Investitionen in Schulen, Krankenhäuser, den wirtschaftlichen Umbau und in die Infrastruktur.  Es braucht eine friedenspolitische Zeitenwende - für eine Sicherheitspolitik ohne militärischen Tunnelblick.

Wir stellen uns gegen eine Militarisierung der Gesellschaft. Die Wiedereinführung der Wehrpflicht lehnen wir ab, wie auch das Werben fürs Sterben an unseren Schulen und Universitäten. Zivilklauseln für Hochschulen ohne Militär wollen wir verteidigen und ausbauen.

Wir sind gegen die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland und lehnen die weitere Aufrüstung ab. Die europäischen NATO-Staaten geben heute schon – kaufkraftbereinigt – sehr viel mehr Geld für das Militär aus als Russland. Sicherheit ist ohne Aufrüstung organisierbar.

 

 

Die UN-Generalversammlung, in der alle Mitglieder der Vereinten Nationen vertreten sind, muss gegenüber dem undemokratischen UN-Sicherheitsrat stärkere Entscheidungsrechte erhalten, vor allem bei Fragen zur Wahrung des Weltfriedens.

 

 

Wir unterstützen alle Abrüstungsbemühungen von unten, bei denen die globale Zivilgesellschaft für eine grenzübergreifende Eindämmung des Rüstungswahnsinns eintritt. Wir unterstützen globale Initiativen zur Abrüstung und zur Reduzierung der Militärausgaben, um so die Logik des Rüstungswettlaufes zu durchbrechen und das Geld für Zukunftsinvestitionen zu nutzen.

Die EU muss dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten und sich für eine Wiederauflage des Vertrags über Abrüstung und Vernichtung von Mittel- und Kurzstreckenraketen in ganz Europa einsetzen. Verhandlungen zwischen NATO und Russland über die Eliminierung taktischer Atomwaffen vom Atlantik bis zum Ural sind dringend geboten. Ziel muss die Beseitigung aller Atomwaffen sein.

 

 

Auch global gilt: kein Frieden, keine Sicherheit ohne soziale Gerechtigkeit. Was wir wirtschafts- und sozialpolitisch für Deutschland fordern, wollen wir auch global durchsetzen – gemeinsam und solidarisch mit den sozialen Bewegungen und den fortschrittlichen Parteien weltweit. Wirtschaftspartnerschaftsabkommen, die regionale Wirtschaftsbündnisse unterlaufen oder gefährden, müssen ebenso beendet werden wie solche, die neoliberale Strukturanpassungen erzwingen.

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    Die Linke setzt auf Entspannungspolitik, auf gerechte Weltwirtschaftsstrukturen und zivile Konfliktlösungen.„Abschreckung“ führt nicht zu Frieden und Sicherheit. Die Bundesregierung hat die Ausgaben für Rüstung in den vergangenen Jahren andauernd erhöht. Dieses Geld fehlt für Schulen, Krankenhäuser und den öffentlichen Nahverkehr.

Der Abrüstungsappell „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ hat nach seinem Start am 2. Oktober bereits zu Weihnachten mehr als 10.000 Unterstützer*innen erreicht. Initiiert wurde der Appell von DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi. Weiterlesen

Das Netzwerk Friedenskooperative lehnt eine Wiedereinführung der Wehrpflicht entschieden ab und sieht im neuen Wehrdienst einen weiteren Schritt hin zur Militarisierung der deutschen Gesellschaft. Im Folgenden wollen wir einen Überblick über den aktuellen Stand der Debatte und Beratungsmöglichkeiten… Weiterlesen

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