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Termindetail

Liebe Mitglieder und Freund*innen des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken e.V.

 

Wir laden herzlich ein zur Eröffnung und zum Besuch der Ausstellung „Einige waren Nachbarn – Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand“!

 

Sie ist eine Sonderausstellung des United States Holocaust Memorial Museum Washington D.C. (USHMM). Auf Grundlage der Kooperation zwischen dem USHMM Washington D.C. und dem Geschichtsort Villa ten Hompel wurde die Ausstellung auf Initiative von Thomas Köhler und Markus Lewe 2020 in NRW in mehr als 20 Orten und anschließend deutschlandweit präsentiert. Schirmherr der Ausstellung für NRW war der damalige  Ministerpräsident Armin Laschet.

 

Die Ausstellung war unter Corona-Einschränkungen bereits im Herbst 2020 im Zellentrakt zu sehen und wird nun wegen des seinerzeit großen Interesses erneut gezeigt.

Eröffnung

am 12. August 2022

um 19 Uhr

Gedenkstätte Zellentrakt

Rathausplatz 1

32052 Herford

Grußwort: Tim Kähler

Bürgermeister der Stadt Herford

 

Einführung: Gisela Küster

Vorsitzende des Kuratoriums Erinnern

Forschen Gedenken e.V.

https://www.zellentrakt.de/

 

Öffnungszeiten:

 

Samstags und sonntags 14 - 16 Uhr

und nach Vereinbarung für Gruppen/Schulklassen

 

 

Die Ausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand“ adressiert eine der zentralen Fragen zum Holocaust:

 

Wie war der Holocaust möglich?

 

Die zentrale Rolle von Hitler und anderen Führern der NSDAP ist unbestreitbar. Doch die Abhängigkeit dieser Täter von unzähligen anderen für die Durchführung der NS-Rassenpolitik ist weniger bekannt.

Im NS-Deutschland und in dem von Deutschland dominierten Europa entwickelten sich überall, in Regierung und Gesellschaft, Formen von Zusammenarbeit und Mittäterschaft, wo immer die Opfer von Verfolgung und Massenmord auch lebten.

 

„Einige waren Nachbarn“ untersucht fachübergreifend die Rolle der gewöhnlichen Menschen im Holocaust und die Vielzahl von Motiven und Spannungen, die individuelle Handlungsoptionen beeinflussten. Diese Einflüsse reflektieren Angst, Gleichgültigkeit, Antisemitismus, Karriereangst, Ansehen in der Gemeinschaft, Gruppenzwang oder Chancen auf materiellen Gewinn.

 

Die Ausstellung zeigt aber auch Personen, die den Möglichkeiten und Versuchungen, ihre Mitmenschen zu verraten, nicht nachgegeben haben und uns daran erinnern, dass es auch in extremen Zeiten Alternativen zu Kollaboration und Täterschaft gibt.

 

Pädagogische Begleitangebote zur Ausstellung

 

Rundgang in der Ausstellung

Beim Rundgang stehen Handlungsräume der Menschen von damals im Mittelpunkt. An ausge- wählten Stationen werden Phänomene wie Täter- und Komplizenschaft, Wegschauen, Eigennutz, Hilfe oder Widerständigkeit vorgestellt und diskutiert.

Dauer: 60 Minuten

 

Rundgang mit Stadtrundgang

In diesem Kombiangebot werden zunächst fünf zentrale Themenfelder der Ausstellung vorgestellt und diskutiert. Anschließend werden in einem historischen Stadtrundgang diese Phänomene an Beispielen zur Geschichte Herfords im Nationalsozialismus und speziell der Verfolgung der Juden lokalhistorisch aufgegriffen und Formen der Erinnerungskultur diskutiert.

Dauer: 90 Minuten

 

Workshop „Gewöhnliche Nachbarn?“

Handlungsoptionen stehen im Mittelpunkt des Workshops. Die Teilnehmenden erkunden, was neu für sie ist, ihren Annahmen widerspricht oder bestimmte Standpunkte zu Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand in Bezug auf Nachbarschaft hinterfragt. Es werden Phänomene entschlüsselt, die unser historisches wie ethisches Verständnis bereichern. Das hilft, Haltungen zu heutiger sozialer Verantwortung zu entwickeln. Dauer: 90/120 Minuten

 

Anmeldung unter: 05221 189257 oder

info@zellentrakt.de

 

 

Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.

Vorsitzende: Gisela Küster

Geschäftsstelle: Gedenkstätte Zellentrakt, Rathausplatz 1, 32052 Herford, 05221-189257

info@zellentrakt.de, www.zellentrakt.de

info@kuratorium-herford.de, www.kuratorium-herford.de

Vereinsregister (AG Bad Oeynhausen): VR 1289

 

 

 

 

 

 

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