Zum Hauptinhalt springen

8. Mai 1945 Tag der Befreiung

 

Am 8. Mai 1945 wurde Europa vom deutschen Faschismus befreit. Die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht bedeutete das Ende eines verbrecherischen Regimes, das Millionen ermordete. Für die Überlebenden war dieser Tag ein Tag der Befreiung – nicht der Niederlage. Die militärische Zerschlagung des NS war Voraussetzung für eine demokratische Gesellschaft.

Heute, 80 Jahre später, verschwinden die letzten Zeitzeug*innen. Ihre Stimmen, ihre Erfahrungen, ihre Warnungen dürfen nicht mit ihnen verstummen. Deshalb erinnern wir an dieser Stelle an Berichte Überlebender – stellvertretend für viele, die nicht mehr sprechen können. Ihre Worte mahnen: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

DIE LINKE fordert: Der 8. Mai muss ein gesetzlicher Feiertag werden – ein Tag des Gedenkens, der Aufklärung und des antifaschistischen Engagements.

Der Schwur von Buchenwald bleibt unser Auftrag: „Die endgültige Zerschmetterung des Nazismus ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ideal.“

Die Erinnerung an die Opfer verpflichtet uns – auch heute. Denn schon damals waren die Täter keine Opfer. Sie waren Überzeugungstäter, Mitläufer, Profiteure. Wer heute wieder Nationalismus, Rassismus und Autoritarismus salonfähig macht und von deutscher Kriegstüchtigkeit sinniert, knüpft an ihre Ideologie an und stellt sich gegen die historische Verantwortung.

Esther Bejarano (1924 -2021)

Nun war es soweit. Alle Haftlinge, die noch einigermaßen gesund waren und laufen konnten, mussten aus dem Lager raus. Wir gingen tagelang in einer Kolonne durch Städte, Wälder, über Felder. An der Seite gingen die SS-Schergen mit ihren geladenen Gewehren. Wer hinfiel, wer nicht mehr laufen konnte, wurde gnadenlos von den Verbrechern erschossen, obwohl sie wussten, dass der Krieg schon fast zu Ende war. So gab es Haftlinge, die Folterungen, Krankheiten, Hunger und Kälte in einer langen Leidenszeit überstanden hatten, aber fünf Minuten vor zwölf von der Faschistenbande ermordet wurden. Wir marschierten innerhalb Mecklenburgs und kamen zu dem Konzentrationslager Malchow. Die Frauen aus diesem KZ reihten sich bei uns ein. Dabei trafen wir einige Freundinnen, die mit uns zusammen in Auschwitz gewesen waren. Ich fand meine beste Freundin Mirjam Edel wieder. Wir gingen zu siebt in einer Reihe, Irmgard, Mirjam, Schoschanna, Anni, Sylvia, Karla und ich. Diese Mädchen waren alle mit mir zusammen nach Auschwitz gekommen. Sie waren aus der Neuendorfer Gruppe. Welche Freude, dass wir uns hier wieder trafen und der Freiheit gemeinsam entgegengehen konnten. Als Proviant hatten wir schon in Ravensbrück und in Malchow jeder ein Paket erhalten. Das waren Pakete, die von ausländischen Institutionen in die KZs geschickt wurden. Ein Paket musste für den ganzen Weg reichen. In diesen Paketen waren allerhand Konserven, Ölsardinen, Corned-beef, Crackers usw. Das war sehr gefährlich, solche schwer zu verdauenden Lebensmittel plötzlich zu essen. Viele von uns konnten diese Nahrung gar nicht vertragen. Zwei Jahre und mehr hatten wir solche nahrhaften Lebensmittel entbehrt. Nun musste sich der Magen erstmal wieder an die Freiheit gewöhnen. Keiner wusste, wohin wir gingen. Nachts blieben wir meistens auf großen Platzen in einer Kleinstadt sitzen oder liegen. Die Nachte im April waren noch ganz schön kalt. Wir froren, weil wir ja kaum warm genug angezogen waren. Der Boden war kalt. Trotzdem legten wir uns auf die kalten Pflastersteine, denn wir waren von dem langen Laufen sehr erschöpft und freuten uns auf eine Rast.

Nach etwa fünf Tagen Marsch hörten wir, wie ein SS-Mann zu einem anderen sagte, es dürfe nicht mehr geschossen werden. Wir beschlossen, die Kolonne zu verlassen und zu siebt alleine weiter zu gehen. Eine nach der anderen versteckten wir uns hinter Bäumen und Sträuchern, als wir gerade durch einen Wald marschierten. Die Kolonne zog ohne uns weiter. Wir warteten eine Weile, bis die Gefahr vorbei war. Kein SS-Mann war zu sehen. Dann irrten wir durch den Wald, zogen unsere Häftlingskleidung aus und warfen sie weg. Als wir auf eine Landstraße kamen, mischten wir uns unter die vielen Flüchtlinge, die mit keinen Leiterwagen, vollbepackt mit Koffern und Bündeln, auf der Landstrafe umherirrten. Viele wussten noch gar nicht, wohin sie gingen. Die Leute waren alle aus Berlin und Umgebung. Sie flüchteten vor den Russen. Wir gingen mit ihnen, bis wir in ein kleines Dorf kamen. In einem Bauernhaus baten wir um Unterkunft. Der Bauer erlaubte uns, in einer Scheune zu übernachten. Noch erzählten wir niemandem, dass wir aus dem KZ kamen. Wir hatten große Angst, irgendein Nazi könnte uns wieder zu der Kolonne zurückbringen. Außerdem war ja der Krieg noch nicht beendet. Die SS kämpfte noch in den Wäldern.

Ein schrecklicher Hunger quälte uns. Eines der Mädchen bat den Bauer um etwas zu essen. Der brachte uns einen Eimer gekochter Kartoffeln in die Scheune, und wir fielen wie die Löwen darüber her. Kartoffeln hatten wir schon ewig nicht gegessen. Dann schliefen wir im Heu, und am nächsten Morgen wurden wir von dem Bauer geweckt. Er sagte zu uns: »Wenn ihr links runter geht, kommt ihr zu den Amerikanern. Geht ihr nach rechts, da sind die Russen.« Wir brauchten gar nicht lange zu überlegen, wohin wir gehen sollten, denn links von uns kamen zwei amerikanische Panzer die Strafe runtergefahren. Wir nahmen unsere paar Sachen und liefen ihnen entgegen. Die amerikanischen Soldaten halfen uns auf die Panzer und begrüßten uns sehr herzlich. Als wir ihnen unsere Nummern auf dem linken Arm zeigten, umarmten und küssten sie uns vor Freude, dass sie uns helfen konnten. Wir Mädchen sahen nicht gerade gut aus. Die meisten von uns waren sehr abgemagert, einige fühlten sich wirklich schwach. Die Soldaten wendeten und fuhren zurück in das mecklenburgische Städtchen Lübsch. Die Amis halfen uns vom Panzer runter und luden uns in ein Restaurant ein. Nun mussten wir ihnen vom KZ erzählen. Irmgard und ich konnten Englisch sprechen, und so beschrieben wir ihnen, was wir alles durchgemacht hatten. Ich erzählte ihnen auch, dass ich in Auschwitz im Orchester Akkordeon gespielt hatte, Es verging vielleicht eine halbe Stunde, da stand plötzlich ein Soldat mit einem Akkordeon vor mir. Er sagte: „Ich schenke dir das Akkordeon, komm lass uns singen, und du musst spielen.“ Erst tranken wir Kaffee und aßen Kuchen, Schokolade, Kekse, die wir von den Amerikanern spendiert bekamen. Dann sangen wir alle zusammen. Wir waren sozusagen „allein“ in der Kneipe. Die Deutschen hatten sich verdrückt, Inzwischen hatten die Amerikaner für uns ein paar Zimmer organisiert, Am Nachmittag trafen wir uns wieder mit ihnen in der Kneipe, sie waren anscheinend sehr froh, uns getroffen zu haben. Während wir so gemütlich zusammen saßen, hörten wir auf der Strafe plötzlich großen Jubel. Wir liefen alle auf die Strafe und sahen, wie die Rote Armee einmarschierte. Die amerikanischen und russischen Soldaten begrüßten, umarmten und küssten sich. Alle waren glücklich, dass der Krieg endlich beendet war. Ein russischer Soldat brachte ein riesengroßes Bild von Adolf Hitler und stellte es mitten auf den Marktplatz. Ein anderer russischer Soldat rief » Musik, wer macht Musik?« Ich nahm mein Akkordeon und ging auf den Marktplatz, Alle stellten sich rings um das Bild. Ein amerikanischer und ein russischer Soldat zündeten es an. Adolf Hitlers Bild brannte lichterloh, die Soldaten und die Mädchen aus dem KZ tanzten um das Bild herum, und ich spielte Akkordeon. Auch dieses Bild werde ich nie vergessen.

(Zitat nach: Esther Bejarano, Erinnerungen, S.85 – 87)

Formen des Erinnerns. Ruth Klüger (1931-2020)
Podiumsdiskussion am 15.11.2011 in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main.

Im Alter von zwölf Jahren wurde die gebürtige Wienerin mit ihrer Mutter in das Konzentrationslager Theresienstadt, ein Jahr später nach Auschwitz-Birkenau und dann in das Arbeitslager Christianstadt in der ostbrandenburgischen Niederlausitz (heute Polen), ein Außenlager des niederschlesischen Konzentrationslagers Groß-Rosen, deportiert. Gegen Kriegsende gelang ihr auf einem der „Todesmärsche“ mit ihrer Mutter und einer Pflegeschwester die Flucht nach Niederbayern. Ihr Vater, ein jüdischer Frauenarzt, wurde in Auschwitz ermordet.

Gerade 13 Jahre alt geworden, sei der Winter 1944/45 der kälteste ihres Lebens gewesen und „sicher auch unvergesslich für alle, die ihn damals in Europa erlebten“. Es sei ihr gelungen, sich im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau im Sommer 1944 in eine Selektion einzuschmuggeln, die arbeitsfähige Frauen im Alter von 15 bis 45 Jahren zum Kriegsdienst auswählte: „Da hatte ich mich in eine Warteschlange gestellt, und auf die Frage des amtierenden SS-Manns mein Alter, damals noch zwölf Jahre, als fünfzehn angegeben, eine sehr unwahrscheinliche Lüge, denn ich war nach fast zwei Jahren Theresienstadt unterernährt und unentwickelt“, so die Schilderung Klügers.

„Die Dorfbewohner haben uns angestarrt“

Einem „Zufall von wenigen Minuten und einer gütigen jungen Frau, die ich nur einmal im Leben gesehen habe, verdankte und verdanke ich mein Weiterleben“. Der Rest des Transports von Theresienstadt, mit dem sie gekommen war, sei in den nächsten Tagen vergast worden. „Wir Ausgewählten wurden in Waggons verfrachtet und ins Arbeitslager verschickt.“ Dort wartete Männerarbeit: „Wir haben den Wald gerodet, die Stümpfe schon gefällter Bäume ausgegraben und weggebracht; auch Holz gehackt und Schienen getragen.“ Wozu, erfuhr sie nicht und es interessierte sie auch nicht: „Es liegt im Wesen der Zwangsarbeit, dass die Arbeiter den Sinn ihrer Arbeit entweder nicht kennen oder ihn verabscheuen.“

Manchmal seien einige von ihnen an die Zivilbevölkerung ausgeliehen worden. „Die Dorfbewohner haben uns angestarrt, als seien wir Wilde. Wenn ihnen damals ein Licht aufging, was es mit den zerlumpten Häftlingen im benachbarten Arbeitslager auf sich hatte, so haben sie’s nach Kriegsende verdrängt, denn da wollte niemand gewusst haben, was in den Lagern vor sich ging, noch weniger, dass man im Dorf gelegentlich davon profitiert hatte.“ …

Anfang 1945 sei das Lager Christianstadt aufgelöst und die Häftlinge in das Lager Bergen-Belsen überführt worden. „In den ersten paar Tagen ging der Transport zu Fuß, dann wurde er in einen Zug verladen, wie ich nach dem Krieg erfuhr. Aber da waren wir nicht mehr dabei. Mit ihrer Mutter und ihrer Freundin sei sie am zweiten Abend geflohen – und habe überlebt.

(Zitat nach: https://www.bundestag.de/webarchiv/textarchiv/2016/kw04-gedenkstunde-nachher-403424)

Sally Perel (1925- 2023)
Carlos Delgado
Wikimedia Commons

Nun haben Sie meine Geschichte gelesen. Und Sie werden Fragen stellen - Fragen, die ich einst fürchtete, die mich lähmten, die mich lange Zeit hinderten, diese Geschichte zu erzählen. Ich habe sie erzählt und damit beschlossen, mich allen Fragen offen und ehrlich zu stellen. Das ist schon lange viel mehr als die ursprünglich gedachte Selbsttherapie. Als ich 1988 mit dem Schreiben des Buches begann, ahnte ich nicht, daß es eine solche aktuelle Wichtigkeit erlangen würde. Seitdem habe ich mit vielen Menschen geredet, diskutiert und auch gestritten. Und ich werde das weiter tun, denn es ist die beste Möglichkeit, unser Gedächtnis lebendig zu halten. Und unser Gedächtnis ist das wirkungsvollste Bollwerk gegen die braune Gefahr.

Ich, der Jude Sally, kenne den Jupp in mir - ich kenne den Nazi. Und ich nehme die Provokation auch von fünfzehn-, sechzehnjährigen Jungen an. Bei einer Schülerveranstaltung, auf der einige Jungen applaudierten, als ich das schicksalhafte Datum 1. September 1939 erwähnte, habe ich sie gefragt, warum sie das täten. Ich habe mit ihnen geredet. Ich habe ihnen nicht nur die Schreckenszahlen des Naziterrors und des von den Nazis angezettelten 2. Weltkrieges vor Augen gehalten, 50 Millionen Tote, sechs Millionen ermordete Juden, sondern ich habe ihnen vor allem von Jupp erzählt. Sie müssen erfahren, wie sie verführt werden, wie sie geblendet und schließlich geopfert werden. Sie müssen wissen, über welchen Ideologien die schwarze Fahne weht. Ich habe den Jungen das Schalom angeboten und ich glaube, sie haben mich verstanden. Die Jugend von heute ist nicht verantwortlich für die Gräueltaten der Nazis, aber sie wird es sein, wenn es wieder zu solchen kommt.

(Zitat nach: Sally Perel, Ich war Hitlerjunge Salomon, S.206)

75 Jahre Kriegsende - eine bemerkenswerte Beschreibung aus H e r f o r d

liefert Hans Wollschläger (1935 - 2007) in der Ich-Erzählung ,Pommerland ist abgebrannt".

Sehr genau erinnert sich der Autor a n seine Kindheit, daran, wie der kleine Hans irritiert

beobachtet, was sich in der Welt der Großen tut: „Die Volksgenossen von ehedem sagten im selben Tonfall Unsere amerikanischen Freunde', wie sie früher ,der Führer' gesagt hatten."

Die mehr als 30 Seiten umfassende Erinnerungserzählung trägt den Untertitel „Kindheit beiKriegsende

Kleine Erinnerung an Große Zeiten." Immer mal wieder zitiert wird aus dem Text, weil der in Herford aufgewachsene Autor und Übersetzer in ihm massive Kritik an der späteren Stadtentwicklung geübt hat - Stichwort Abrissbirne.

Die Stadt habe ihm seine Kindheit abgerissen, schreibt er. Daher habe er in ihr auch nichts

mehr zu suchen.

Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht das Jahr 1945 - wobei die

letzten Monate vor dem Kriegsende den größten Raum einnehmen.

Den Anfang macht eine Beschreibung Herfords vom November 1944 nach der schweren Bombardierung: Die Hämelinger Straße, mit Trümmern übersät, „das Eckhaus zum Holland wie weggeblasen",

Steinmeyers Hotel zur Post wirkt „wie von einer Riesenfaust zusammengeschlagen".

Die Familie Wollschläger lebt zu der Zeit in einem Pfarrhaus gegen über der Marienkirche,

der Vaterist im Krieg. Auf die Bombennächte folgt die Kapitulation. Die Amerikaner kommen, später die Engländer, und der Stiftberg wird zum Sperrbezirk, so dass die Wollschlägers

ihr Haus verlassen müssen. Sie ziehen in ein Gemeindehaus in Schwarzenmoor, später in eine
Wohnung an der Eimterstraße. Erstmals öffentlich vorgelesen hat Wollschläger die Erzählung vor 25 Jahren in seiner Geburtsstadt Minden. Die aktuelle Diskussion, ob der 8. Mai 1945 ein Tag der Befreiung oder der Niederlage sei, wurde auch im Jahr 1995 geführt.
Und der Autor leitete seinen Vortrag mit der Bemerkung ein: „Wir können ja schon deswegen nicht befreit worden sein, weil wir das Nazitum nicht los geworden sind."
Doch das Kind, das der Autor in sich reanimiert, hat in d e r Erzählung eine versöhnlichere Sicht des Kriegsendes - vermutlich, weil die Erwachsenen Schlimmes prophezeit haben:

„Man hatte den Hereinbruch der Finsternis erwartet, und es wurde im Gegenteil Licht." In
Herford sei die Kapitulation am 1. April erfolgt, das Reich habe fünf Wochen länger gebraucht eine Tatsache, die sich das Kind als eige-n e n Verdienst anrechnet und früh zum Avantgardi ten werden lässt: „Ich nahm mir vor, meiner Zeit auch in Zukunft immer mindestens
fünf Wochen voraus zu sein." Die Schule ist geschlossen, das Hitler-Bild, bei dem der Junge an
den von ihm gefürchteten Schlachter Eisbrenner denkt, fehlt. Die „Halitla"-Rufe sind verstummt, auch in Herford wird umgeschwenkt:
„Viele Volksgenossen, deren Kinnbacken gestern noch wie Bolzenschneider ausgesehen

hatten, drückten sich geschmeidig grinsend bei den Amerikanern herum."
Der Autor erinnert sich an einen Sommer ohne Schule - im Nachhinein jedoch wundert er sich, wie schnell die Menschen zum Tagesgeschäft übergegangen sind: „Kein Moment hätte

nachhallender, leere und lehrenreicher empfunden werden müssen als der vom 8. Mai 1945; keiner war kürzer." N i c h t s habe m e h r gestimmt, heißt es in der Erzählung. Eine „kollektive

Unschuldsmiene" habe sich breitgemacht, Schlachter Eisbrenner (Hitler) sei ins Lexikon abgelegt worden. Wollschläger, den es als jungen Mann von Herford nach Bamberg verschlug, bringt die
Nicht-Stimmigkeit auf die Formel: „Die deutschen Greuel kamen ans Licht, und das deutsche Gedächtnis fiel einfach in Ohnmacht."


Hans Wollschläger: Pommerland ist abgebrannt. In: „Wie man wird, was man ist." Wallstein-Verlag. 

Quelle: Westfalen Blatt 18.05.2020

Zurück zum Kopf der Seite