Solidarität mit dem Tarifkampf der Beschäftigen der AWO! 500 € mehr für alle Beschäftigten und 300 € für die Auszubildenden werden gefordert!

 Der Staffelstab der Streikenden wurde vom Ruhrgebiet über Düsseldorf nach Ostwestfalen weiter gereicht. Und 400 Beschäftigte streikten und demonstrierten in Bielefeld für ihr Forderungen.

Nicht nur das die Lebenshaltungskosten in den letzten Jahren massiv gestiegen sind, auch die Arbeitsbelastungen in Kindertageseinrichtungen, Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen der Verwaltung oder im Offenen Ganztag sind massiv gestiegen. Häufig gibt es nur noch Mindestbesetzungen in den Kitas. Viele Fachkraftstellen sind unbesetzt und es werden nur noch befristete Verträge abgeschlossen.

Nach einer Mitgliederbefragung hat die Tarifkommission die Forderung von 500 € mehr für alle Beschäftigten und 300 € für die Auszubildenden aufgestellt. Eine Festgeldforderung stärkt besonders die unteren Einkommensgruppen, anstatt das die oberen bei Prozentabschlüssen immer mehr bekommen. 

Verhandlungsführerin Susanne Hille vom ver.di-Landesbezirk bestärkt diese Forderung für alle bei der AWO Beschäftigen. Und sie weist mit Entsetzen darauf hin, dass die Bundes- und die Landesregierung viel Geld für Aufrüstung und die Stärkung der Rüstungsindustrie ausgeben, aber für die soziale Arbeit angeblich kein Geld da sei. Dafür bekommt sie viel Applaus.

Die AWO hatte die Forderungen in der ersten Verhandlungsrunde als respektlos und realitätsfern bezeichnet. Es wird für die Beschäftigen noch ein harter Kampf für ihre berechtigen Forderungen werden.

Ein weiterer Kampf steht allen in den Kitas in NRW Beschäftigen, Eltern und Kindern noch bevor für eine Kinderbildungsgesetz (KiBiz), dass den Namen auch verdient und die Refinanzierung der Träger sichert!