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Der ÖPNV muss dringend besser finanziert und gut ausgebaut werden

Für die LINKE in Bünde ist der Vorfall nur ein Indikator für einen schlecht ausgebauten und unterfinanzierten öffentlichen Nahverkehr als grundsätzliches Problem.

“Dass es zu solchen Vorfällen kommt, darf man nicht einfach auf die einzelnen Personen abwälzen. Überfüllte Busse erzeugen massiven Stress, sowohl für die Fahrer*innen als auch die Passagier*innen, da kommt es dann zu Konfliktpotenzial und solchen Situationen”, meint das linke Bünder Ratsmitglied Alexander Kalteis.

“Wer Busse und Bahnen häufiger nutzt, kennt die Überfüllung, das Zuspätkommen und dass man sich immer wieder ärgern muss”, meint auch sein Genosse Tobias Domnik. Die beiden Bünder Linken sind sich einig: “Es gibt eine zu weit auseinanderliegende Taktung, die Spitzen werde nicht durch zusätzliche oder größere Fahrzeuge abgefangen, die Busse sind daher überfüllt, kurz: der öffentliche Personennahverkehr ist unterfinanziert”.

Diese Unterfinanzierung liegt nach Meinung der Linken vor allem an “einer verfehlten Politik auf allen Ebenen, die öffentlichen Verkehrsmittel bekommen immer noch nicht die Priorität, die sie angesichts der drohenden Katastrophe durch den menschengemachten Klimawandel genießen sollten” und weiter: “Wir müssen weg von einer profitorientierten hin zu einer gemeinwohlorientierten Politik. Der öffentliche Nahverkehr muss von denjenigen mitgestaltet und mitbestimmt werden, die an ihm teilnehmen: Den Fahrer*innen und Passagier*innen. Gemeinwohlorientiert bedeutet auch, dass die Finanzierung anders laufen und der gesamte öffentliche Nahverkehr endlich fahrscheinlos sein muss", meinen die Linken.

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