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Pressemitteilung: "Lebensgefährliche Schnappsidee"

Inge Höger

„Es ist mir wirklich ein Rätsel, wie man bei den Stadtwerken Herford auf die Idee kommen kann,

Menschen bei Temperaturen bis zu 38 Grad das Leitungswasser abzustellen“,

so Fabian Stoffel, Sprecher und Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Kreis Herford.

 

 

 

 

„Hier muss Bürgermeister Tim Kähler einschreiten.
Statt sich mit absurden Plänen zur Rettung seiner Partei zu beschäftigen
sollte er sich auf seine vermeintlichen Kernkompetenzen besinnen,
seine Stadtwerke von diesem Irrweg abbringen und die Einwohner seiner Stadt schützen.
Hier muss klar der Rechtsweg gegen den Wohnungskonzern Altro Mondo beschritten werden,
der seine Schulden nicht bezahlt. Das darf nicht auf dem Rücken der
Mieter*innen ausgetragen werden, die sich nichts zu Schulden kommen
lassen haben.“

Der Wohnungskonzern Altro Mondo steht seit Jahren vielfach in der
Kritik. Zum Beispiel berichtete der WDR mehrfach über heruntergekommene
Immobilien und schlechten Umgang mit Mieter*innen.
„Das ist ein Paradebeispiel für einen Wohnungskonzern, der mit dem
Grundbedürfnis Wohnen Gewinne machen möchte und dafür die Immobilien
verkommen lässt. In der Nordstadt gab  es mit einem privaten
Immobilienkonzern bereits ähnliche Verhältnisse. Hier muss einerseits
konsequent das Wohnungsaufsichtsgesetz angewandt werden und andererseits
dürfen in solchen Fällen auch Enteignungen kein Tabu sein, das zeigt
auch die große Unterstützung für das Volksbegehren Deutsche Wohnen und
Co enteignen“, ergänzt Inge Höger, langjährige Bundestagsabgeordnete und
Landessprecherin DIE LINKE. NRW.
DIE LINKE fordert auch in Herford die Rekommunalisierung privatisierter
Wohnungen,  mehr sozialen Wohnungsbau in öffentlicher Hand und keine
Rendite mit der Miete.


Mit freundlichen Grüßen
Inge Höger
Kreissprecherin DIE LINKE. Kreis Herford

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