Die Partei Die Linke kritisiert die Planungsvarianten der ICE-Neubaustrecke Hannover–Bielefeld

Die Linke hat sich seit den ersten Planungen gegen einen Neubau und für den Ausbau der vorhandenen Bahnstrecke ausgesprochen. 

Zum Festhalten der Bahn an einer Neubaustrecke erklärt die Kreissprecherin Inge Höger, „Es ist völlig unverständlich, dass die Bahn trotz der vieler Vorschläge aus Initiativen und Verbänden für einen sinnvollen Ausbau der Bestandsstrecke an ihren gigantischen Neubauplänen festhält. Beide vorgeschlagenen Trassen zerschneiden die Umwelt und gefährden hochsensible Naturschutzgebiete. Die Kosten für kilometerlange Tunnelstrecken, Talbrücken und Dämme stehen in keinem Verhältnis zu ein paar eingesparten Minuten auf dem Weg nach Hannover. Viele Menschen in der Region haben die Petition für eine Neuberechnung des Deutschlandtaktes unterstützt. Aber darauf nehmen scheinbar weder die Bundesregierung noch die Bahn Rücksicht. „

„Wir fordern als Linke einen Ausbau der Bestandsstrecke mit gesonderten Gleisen für den Fernverkehr. 

Neue Hochgeschwindigkeitsstrecken sind teuer, zerstören die Umwelt, belasten das Klima und führen nicht zu einer Verbesserung des Verkehrsangebotes. 

Vorhandene Trassen müssen saniert und ausgebaut werden für verlässliche und pünktliche Bahnverbindungen.“


Inge Höger
Mitglied im Landesvorstand Die Linke. NRW
Kreissprecherin Die Linke. Herford