Demonstration "Lichter für Palästina"
Ebenso sind seit dem 10. Oktober im Gazastreifen nach Angaben des Kinderhilfswerks UNICEF mindestens 67 Kinder getötet worden. Dutzende seien verletzt worden.
85 Prozent der für die Grundversorgung der palästinensischen Bevölkerung notwendigen Hilfsgüter werden weiterhin von Israel blockiert.
Im restlichen Gaza-Streifens hinter der sogenannten gelben Linie, in denen die israelische Armee vorerst bleibt, werden Militärstützpunkte auf- und ausgebaut und die Besatzung so verfestigt.
In der UN-Resolution ist von einer Selbstbestimmung des palästinensischen Volkes keine Rede.(.) Der amtierende US-Präsident soll Chef eines »Friedensrates« werden, der diesen nun um 47 Prozent kleineren Gaza-Streifen kontrolliert.
Die Unterdrückung bleibt, auch wenn sich die Besatzer ändern, bestehen.
Zudem bleibt der Widerstand gegen einen palästinensischen Staat.
So sagte Netanjahu am Sonntag während einer Kabinettssitzung: „Unser Widerstand gegen einen palästinensischen Staat, wo auch immer, hat sich nicht geändert. Gaza wird entmilitarisiert und Hamas entwaffnet werden, auf die leichte oder auf die schwere Tour. Ich brauche keine Bestätigungen, Tweets oder Vorlesungen.“
Die Gewalt der Siedler hat in der Westbank im Oktober mit 264 von der UNO registrierten Angriffen einen neuen Höhepunkt erreicht. In den meisten Fällen werden die palästinensischen Einwohnern aus ihren Häusern und Dörfern vertrieben, manche umgebracht.
Dies alles sind Gründe genug, um erneut durch Güterslohs Innenstadt zu demonstrieren. Deshalb findet am 12.12 um 18 mit Startpunkt HBF eine weitere Demonstration statt.

