Bus der LINKEN macht Station in Herford!
Kampagne für mehr Personal in der Pflege
Die Linke setzt ihre erfolgreiche Kampagne gegen den Pflegenotstand fort.
Am 23. August machte der Bus der Linken in Herford Station und der Kreisverband Herford machte auf die Dauerkrise in der Pflege aufmerksam.
Mit dabei: Petra, die vier Meter große, sechsarmige Pflegekraft und die „Wall of Shame", eine aufbaubare Wand mit den größten Verfehlungen in der Gesundheitspolitik.
Die Missstände in der Pflege dürfen nicht länger hingenommen werden, sagt Kreis- und Landessprecherin Inge Höger: „Jeder Patient, der nicht gesund wird, weil er nicht ordentlich gepflegt werden kann, jede Pflegekraft, die mit Burnout den Beruf aufgeben muss und jede pflegende Angehörige, die ohne Hilfe kurz vor dem Zusammenbruch steht, ist eine Anklage gegen die Untätigkeit der Bundesregierung."
Daher fordert Die Linke in einem Aufruf unter anderem 100 000 zusätzliche Krankenpflegerinnen und -pfleger, 40 000 zusätzliche Altenpflegerinnen und -pfleger, einen gesetzlichen Personalschlüssel und mehr Ärzte, Gesundheitszentren und Hebammen. Krankenhäuser sollen nicht auf Profit ausgerichtet werden, sondern auf die Versorgung der Bevölkerung. Außerdem soll in der Altenpflege eine Lohnuntergrenze von 14,50 Euro gelten. Für diese Forderungen werden auch Unterschriften gesammelt. Viele Menschen kamen vorbei, um sich zu beteiligen und in die Listen einzutragen.
Der Aufruf kann unter www.pflegenotstand-stoppen.de unterzeichnet werden.
Inge Höger Kreissprecherin DIE LINKE. Herford
Fabian Stoffel Kreissprecher DIE LINKE. Herford
Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Kreistag Herford



