Bünder Linke fordert auch politische Verantwortung nach Amokdrohungen auf Schulen
“Der Psychotherapeut Christian Gottfried Halm machte auf die Zunahme von Mobbing und Gewaltbereitschaft in den Schulen aufmerksam und warnt davor ‘die Fälle unter den Teppich zu kehren’”, das bedeutet nach Meinung der Linken auch, “dass es die politische Verantwortung gibt, diese Drohungen nicht bloß in die genannten ‘Challenges’ einzuordnen oder als bloße Streiche abzutun, selbst wenn es sich vielleicht um solche handeln sollte”, sondern stattdessen “als Hilferufe zu begreifen und die Ursachen, wie Mobbing, Ausgrenzung, sowie physische und psychische Gewalt, mit allen uns möglichen Präventivmaßnahmen anzugehen”.
Vieles davon müsse über die Landesebene erfolgen, doch die Linke sieht auch auf kommunaler Ebene Möglichkeiten, denn "ein wichtiges Glied in der Prävention von Mobbing ist die Schulsozialarbeit.
Diese braucht dringend mehr finanzielle und personelle Zuwendung, da die Städte für die Schulsozialarbeit verantwortlich sind, muss hier unbedingt eine erhöhte Priorität in der Planung der nächsten Jahre liegen”, meint das Linke Parteimitglied Alexander Kalteis, der fraktionslos im Bünder Stadtrat sitzt.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Kalteis

