1. Mai 2019
Millionen Menschen in Europa wünschen sich gute Arbeit, von der sie gut leben können. Aber in der EU stehen Wettbewerb und Profit über den Interessen der Beschäftigten. Jeff Bezos ist der Besitzer von Amazon und der reichste Mann der Welt. Seine Beschäftigten kämpfen für die einfachsten Dinge: aufs Klo gehen zu dürfen, von einer Gewerkschaft vertreten zu werden, genug zu verdienen, um davon leben zu können. Die Profite der 265 größten Unternehmen aus Europa sind in eine Jahr um 21 Prozent gewachsen – die Löhne in der EU gerade mal um durchschnittlich 0,4 Prozent. Befristungen, Teilzeit, Leiharbeit und Niedriglohn: Das ist das Rezept, mit dem die Unternehmen ihre großen Profite einfahren. DIE LINKE kämpft für gute Löhne, gute Arbeit und mehr Zeit zum Leben.
Löhne rauf in ganz Europa. Armutsfeste Mindestlöhne müssen Pflicht werden. In Deutschland sind das 12 Euro pro Stunde. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort statt Billigkonkurrenz!
Tarifverträge stärken. Öffentliche Aufträge dürfen nur noch an Betriebe gehen, die Tarifbindung haben und regional und fair wirtschaften. Tarifverträge müssen auf Antrag der Gewerkschaft allgemeinverbindlich werden.
Mehr Zeit zum Leben. Gleicher Lohn. Statt Überstunden und Dauerstress für die einen und unfreiwillige Teilzeit für die anderen: Jeder und Jede hat das Recht auf mindestens 22 Wochenstunden. Arbeitszeitverkürzung bei gleichem Lohn auf um die 30 Stunden.
Konzerne an die Kette. Wir wollen Mindeststeuern für Unternehmen und große Vermögen, damit die Steueroasen in Europa geschlossen werden.

