Stellungnahme zu dem Artikel, in der Ausgabe der NW vom 20. Juni 2025, mit dem Titel „ Die Mieten in Herford steigen rasant“

Inez Déjà

Der steigende Bedarf wird von der großen Mehrheit, der im Rat vertretenden Parteien ignoriert.

Stattdessen wird hochpreisiger Wohnraum von privaten Investoren gebaut, der nur für eine

zahlungskräftige Klientel interessant ist.

Nicht erwünscht scheinen Menschen zu sein, die über kein hohes Einkommen verfügen.

Als Folge dieser verfehlten Wohnungsbaupolitik steigen die Mieten für Menschen die schon jetzt einen großen Anteil ihres Einkommens dafür aufbringen müssen“

So Inez Deja, die Fraktionsvorsitzende der Partei, die Linke im Rat der Stadt.

Und die Bürgermeisterkandidatin der Linken, Zübeyde Polat ergänzt: „Aus

wirtschaftlicher Sicht sollten Mieten nicht mehr als 30% des Einkommens

ausmachen. Der so viel besagte Markt regelt das nach der Meinung vieler

Politiker. Ja, aber eindeutig nach oben. Das Prinzip „Angebot und Nachfrage“

sorgt dafür, dass im Bereich der privaten Vermietungen die Mietpreise gewaltig

nach oben gegangen sind und weiter steigen.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Wir setzen uns dafür ein, dass in Herford mehr Wohnungen entstehen, die sich Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen leisten können.

Es kann nicht sein, dass Menschen monatelang bei Freunden oder Familie unterkommen müssen, weil sie keine kleine Wohnung finden und sonst auf der Straße landen.

In Herford fehlen dringend kleine Wohnungen für Singles/Paare oder extra große Wohnungen für Familien mit mehr als 3 Kindern. Sie sind die Leidtragenden.

Wir setzen uns vehement dafür ein, dass sich dies in Zukunft in unserer Stadt ändert.

Dafür kämpfen wir als Die Linke im Rat!“

Deine Nachricht an die Ratsfraktion