Newsletter DIE LINKE. Kreisverband Herford
Newsletter Juni 2023 #1 Newsletter Juli 2023 #1

Liebe Genossinnen und Genossen,

hier erhaltet ihr den aktuellen Newsletter eures Kreisverbandes mit allen relevanten Infos aus der Partei und darüber Hinaus.

Viel Spaß beim Lesen!

Viele Grüße,

Meshut

 

Inhaltsverzeichnis

 
  1. Aktuell
  2. Pressemitteilungen aus dem Kreisgebiet
  3. Termine aus dem Kreisverband
  4. Auf die Straße! - Demos und Kundgebungen
  5. Bildung
 
 

Aktuell

 
 

Pressemitteilungen aus dem Kreisgebiet

 

Schulter an Schulter gegen Faschismus! Bündnisse gegen Rechts sind notwendig im Kampf gegen den Faschismus!

25. Juni 2026

 

Die AfD und rechte Strukturen im Kreis Herford treten immer offensiver auf und werben für ihr menschenfeindliches Weltbild. In Bünde ruft deshalb ein breites Bündnis für den 25. Juni 2026, Beginn 18:30 Uhr, zu einer Kundgebung „Schulter an Schulter gegen Faschismus - immer gemeinsam, niemals allein!“ auf. Es wird Zeit, der AfD und allen, die ein menschenfeindliches Weltbild haben, die rote Karte zu zeigen. Weiterlesen

 

Haushaltsrede Ingrid Wolff

10. Mai 2026

 

Haushaltsrede von Ingrid Wolff im Kreistag am 8. Mai 2026 Weiterlesen

 

 

Termine aus dem Kreisverband

 

Termine aus dem Kreisverband

 

Aktionstag "Umsteuern - Holen wir uns den Reichtum zurück"


Infostand und Aktionen 8. Juli 2023, 11 - 14 Uhr, Alter Markt Herford

Die Preise explodieren und das leben wird für viele unbezahlbar. Infolge
von Störungen der Lieferketten während der Corona-Pandemie und nun
aufgrund der Folgen des Krieges um die Ukraine sind   die Preise für
Lebensmittel und Energie explodiert. Aber Supermarktketten, Energie- und
Immobilienkonzerne machen weiter Milliardenprofite. Im Vergleich zum
Vorjahr haben die Vorstände der erfolgreichsten Unternehmen in
Deutschland 24 % mehr verdient. Die Löhne der abhängig Beschäftigten
frist die Inflation auf. Die bisher erkämpften Tariferhöhungen gleichen
die Teuerungsrate bei weitem nicht aus.

Darauf wollen wir aufmerksam machen und mit den Menschen ins Gespräch
kommen.

   
 
 

Auf die Straße! - Demos und Kundgebungen

 

Gemeinsam für Veränderung

 

Mayors for Peace - Flaggentag am 8.7.2023, 11 Uhr am Rathaus Herford

Für die weltweite Abschaffung von Atomwaffen – für ein Ende von Kriegen!

Noch immer bedrohen rund 13.080 Atomwaffen die Menschheit. Um sich für die Abschaffung dieser furchtbaren Massenvernichtungswaffen einzusetzen, zeigen am 8. Juli die deutschen Mitglieder der Mayors for Peace Flagge. Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 auf Initiative des Bürgermeisters von Hiroshima gegründet. Inzwischen gehören dem Netzwerk über 8000 Städte und Gemeinden aus 163 Ländern an. In Deutschland sind über 700 Mitglieder dem Bündnis beigetreten.

Dieses Jahr begehen die deutschen Mayors for Peace am Flaggentag zudem ein Doppeljubiläum. Vor 25 Jahren, am 8. Juli 1996, veröffentlichte der Internationale Gerichtshof in Den Haag ein bemerkenswertes Rechtsgutachten. Der Gerichtshof stellte fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen. Zudem stellte der Gerichtshof fest, dass eine völkerrechtliche Verpflichtung besteht, „in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.“ Um an dieses wegweisende Gutachten zu erinnern, führte die Landeshauptstadt Hannover als Vizepräsidentin der Mayors for Peace vor genau 10 Jahren den sogenannten Flaggentag in Deutschland ein.

Abzug der Atomwaffen aus Deutschland!

Die Flaggen- Aktion ist wichtiger denn je. Gerade erst stellte das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI in seinem aktuellen Bericht fest, dass vorhandene Atomwaffenarsenale umfassend modernisiert und mehr Atomwaffen als bisher einsatzbereit gehalten werden. Dan Smith, SIPRI-Direktor, sagte: „Wir sind dabei, in eine der gefährlichsten Perioden der Menschheitsgeschichte hineinzuschlittern. Wenn in dieser Zeit des Misstrauens und intensiver geopolitischer Spannungen die Kommunikationskanäle zwischen nuklear bewaffneten Staaten geschlossen sind oder kaum noch funktionieren, könnten Fehleinschätzungen, Missverständnisse oder Unfälle ein unannehmbar hohes Risiko mit sich bringen,

Vor 11 Jahren forderte der Bundestag, dass die letzten US-Atomwaffen auf deutschem Boden verschwinden sollen. Heute sind sie immer noch da - und sind bereits „modernisiert“ worden. Das bedeutet:. Die vermutlich 20 in Büchel stationierten US-Atombomben vom Typ B61-3 und B61-4 sind gut 30 Jahre alt und am Ende ihrer „Lebensspanne“ angelangt. 2019/20 wurden sie deshalb durch die neuen B61-12 ersetzt, die lenkbar sind und Ziele dadurch viel genauer treffen können. Nach Ansicht von Atomwaffen-Experten ist das ein bedeutender militärischer „Fortschritt“, der die Schwelle, die A-Bomben auch tatsächlich einzusetzen, in gefährlicher Weise senkt.

In Büchel trainieren Piloten der deutschen Bundeswehr im Rahmen der „nuklearen Teilhabe“, die A-Bomben zu transportieren und in ein Ziel zu bringen. Die Tornados sollen durch F-35-Lightnimg II ersetzt werden - im Rahmen des Bundeswehr-“Sondervermögens“ sind 35 dieser modernsten Kampfjets in den USA bestellt worden; sie sollen 2026 geliefert werden. Bis dahin ist Büchel sozusagen nach Nörvenich verlegt worden, weil die Start- und Landebahnen in Büchel für die F-35 ausgebaut werden müssen.

Das alles ist völkerrechts- und grundgesetzwidrig.

Für die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrag!

2017 wurde der Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) in den Vereinten Nationen von 122 Staaten angenommen und ist am 22. Januar 2021 in Kraft getreten.

Das ist ein historischer Meilenstein der globalen Bewegung für nukleare Abrüstung, die vor 75 Jahren begann und über mehrere Generationen andauert. Der Vertrag verkörpert den Willen der Menschheit, ohne Atomwaffen zu leben. Er stellt einen Sieg der internationalen Demokratie und multilateralen Diplomatie über die Dominanz der Weltmächte dar.(ICAN)

Der AVV ist der erste moderne multilaterale Abrüstungsvertrag, den die Bundesrepublik Deutschland rundherum ablehnt und dessen Aushandlung sie ferngeblieben ist. Mit dieser Verweigerungshaltung vergibt die Bundesregierung Gelegenheiten, die vom AVV ausgehenden positiven Abrüstungsimpulse für eine atomwaffenfreie Welt zu nutzen. (Institut für Friedensforschung)

Die deutschen Mayors for Peace setzen sich am Flaggentag für den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag ein. Als ersten Schritt, so der Appell der Bürgermeister*innen für den Frieden, sollte Deutschland als Beobachter an der Vertragsstaatenkonferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag im kommenden Jahr teilnehmen.

 

Unterstützt wird der Flaggentag in Herford insbesondere durch die Herforder Gruppe der IPPNW und die DFG-VK OWL

 

Die Polizei lügt! - Demonstration an 15.Juli 2023 Bahnhof Herford

Am 3. Juni wurde ein 19- jähriger, migrantischer Junger Erwachsener aus Herford von der Polizei in einer Sackgasse in der Nachbarstadt mit 34 Schüssen beschossen. Sechs der 13 Polizist*innen vor Ort schossen. Mindestens sechs mal wurde der 19- Jährige getroffen. Grund für diese Gewalt: Das Auto war ohne Licht unterwegs. Darauf folgt eine Verfolgungsjagd, vermutlich weil der Fahrer ohne Führerschein unterwegs war, die in einer Sackgasse endete. Laut Polizei, haben sie aus Notwehr geschossen, da der 19- Jährige umgedreht und mit erhöhter Geschwindigkeit auf sie zugerast sei. Später, im zweiten Polizeibericht, ist nichts mehr von erhöhter Geschwindigkeit zu lesen. Keine*r der 13 Polizist*innen habe ihre Bodycams eingeschaltet gehabt, auch die Fahrzeugkameras liefen angeblich nicht. 

Gegen die Polizist*innen wird wegen Körperverletzung, gegen den Betroffen wegen versuchten Mordes ermittelt. In einer Sondersitzung im Landtag besteht man auf die Unschuldsvermutung für die Polizist*innen, für den Angeschossenen hat sie nie gegolten.  Der Betroffene hat schon eine Vielzahl an OPs hinter sich und es stehen noch viele aus. Gerade ist von einer Querschnittslähmung auszugehen.

Dies ist kein Einzelfall! Nicht in Herford und auch nicht darüber hinaus. 

Auch dies scheint ein Fall von rassistischer und übermäßiger Polizeigewalt. In Wut und Trauer rufen wir zu einer Demonstration gegen rassistische Polizeigewalt auf! Lasst uns den öffentlichen Druck erhöhen und kommt mit uns auf die Straße!

Es bleiben viele offene Fragen. Wie konnte eine Verkehrskontrolle mit 34 Schüssen enden? Warum gibt es keine Videoaufzeichnungen, obwohl so viele Polizeikameras vor Ort waren? Was hat die Polizei noch zu verbergen, wenn selbst die Staatsanwaltschaft ihre Darstellung anzweifelt?

Unsere Solidarität und unser Mitgefühl sind mit dem Betroffenen, seine Familie und Freund*innen!

Unabhängige lückenlose Aufklärung

Not only defund, abolish the police

Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen für diesen und alle anderen Fälle von Polizeigewalt

Für eine unabhängige Ermittlungsstelle für Polizeigewalt

Schließt euch der Demo am 15.07.23 an! Die Demo wird um 14 Uhr am Bahnhof in Herford starten.

 
 
 

Bildung

 

Veranstaltungen in und um den Kreis Herford

 

Hass auf Ezid:innen - Vortrag von Ferda Berse

Ezid:innen werden seit Jahrhunderten in ihren ursprünglichen Herkunftsgebieten (Irak, Syrien, Türkei) verfolgt und diskriminiert. Als ethnoreligiöse Minderheit erlebten sie insbesondere im Irak und Syrien zahlreiche Genozide, zuletzt 2014 durch den sogenannten IS. Die IS-Kämpfer töteten tausende Ezid:innen, vor allem Männer und ältere Frauen, entführten junge Frauen und Kinder, die als Sexsklaven verkauft, verschenkt oder zur Zwangsarbeit genötigt wurden. Die Genozide werden durch Verschwörungsmythen und Feindbilder legitimiert. Zentral ist dabei die Verschwörungstheorie, dass Ezid:innen den Teuf*l anbeten würden, wobei der „Freund-Feind“-Gedanke in der absoluten Vernichtungsideologie mündet. Im Rahmen des Vortrags betrachtet Ferda Berse den historischen Ursprung des Hasses auf Ezid:innen und legt die Wirkungsmuster von Verschwörungstheorien und Feindbilder am Beispiel der Ezid:innen dar.

Ferda Berse ist Sozialwissenschaftlerin und arbeitet als Gewerkschaftssekretärin und Politische Bildnerin. Ihre Schwerpunkte sind kritische Soziologie, kritische Geschlechterforschung sowie Ethnizitätsforschung. Sie engagiert sich in verschiedenen Organisationen sowohl theoretisch als auch praktisch zu den Themen Islamismus, Kurdistan und ezidische Diaspora in Deutschland.

Der Vortrag findet am 6. Juli um 18 Uhr im Raum X-E0-230 im X-Gebäude der Universität Bielefeld statt.

 

Kulturbörse

Am 29.09.2023 ist es soweit, dann findet die gemeinsame Kulturbörse der Kreise Minden-Lübbecke und Herford auf dem Bildungscampus in Herford statt. Von 14 bis 20 Uhr haben Kulturschaffende die Möglichkeit, sich kostenlos der Öffentlichkeit zu präsentieren und zu vernetzen.

Geplant ist ein vielfältiges Rahmenprogramm bestehend aus Workshops, Unterhaltung wie etwa Lesungen, Musik oder Live-Kunst, einer Ausstellungsmeile und Netzwerkmöglichkeiten.

Ziel ist es, den Austausch der Kulturakteure untereinander, aber auch mit der interessierten Bevölkerung zu fördern und die kulturelle Vielfalt beider Kreise sichtbar zu machen.

Detaillierte Informationen folgen auf den Websites der Kreise Minden-Lübbecke und Herford als auch über die Social-Media-Kanäle beider Kreise und dem gemeinsamen Projekt „Handwerk trifft Kultur“.

Für Interessierte, die am Veranstaltungsprogramm mitwirken wollen, folgen alle notwendigen Informationen in Kürze. Bis dahin freuen wir uns, wenn ihr euch den Termin schon einmal im Kalender vormerkt.

Einladung zum Lesekreis „Kritische Theorie“


Die Kritische Theorie der sog. Frankfurter Schule (Adorno, Horkheimer, Habermas u.a.) ist
auch heute noch von großer Bedeutung für diejenigen, die verstehen wollen, was in der
aktuellen kapitalistischen Gesellschaft vor sich geht und wie man es zum Besseren verändern
könnte. Denn das ist das Wesen der Kritischen Theorie: Sie bleibt nicht neutrale Analyse,
sondern folgt dem Interesse an einer vernünftig organisierten Gesellschaft und verbindet sich
mit praktischer Politik.

Der Lesekreis wird moderiert von Klaus Kock (Rosa
Luxemburg-Club Bielefeld)

  • findet statt in der Bürgerwache am Siegfriedplatz, Rolandstr. 16
  • trifft sich 14-tägig montags an folgenden Terminen, in der Zeit von 19-21 Uhr: 04.09 / 18.09. / 02.10. / 16.10. / 30.10. / 13.11. / 27.11. / 11.12. / 08.01. / 22.01.
  • diskutiert das Buch abschnittsweise nach individueller Lektüre vor dem jeweiligen Treffen
  • Theoretische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 15 begrenzt, wir bitten um Anmeldung per E-Mail bei: kt-lesekreis-bi@t-online.de
 

Vereint und rebellisch Feministischer Lesekreis der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Unsere Treffen finden jeden 4. Dienstag im Monat in der Bürgerwache am Siegfriedsplatz statt. Wir beginnen am 28. Februar 2023, 19 Uhr
Allen Frauen, die zum erstenmal in unseren Lesekreis kommen, stellen wir die Methode „Close Reading“ vor. Wir verständigen uns gemeinsam über das weitere Vorgehen und die Auswahl der Texte. Interessierte Frauen sind jederzeit willkommen.

   
 

Impressum

 

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Die Linke Kreisverband Herford
Hämelinger Straße 7
32052 Herford
Telefon: 05221 1749072
info@dielinke-herford.de

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