„Linke Prostitutionspolitik in Norwegen: Gespräch mit unseren Schwesterparteien Rødt und SV“
Veranstalter: Netzwerk Linke für eine Welt ohne Prostitution
Was fordern linke Parteien in Norwegen zum Thema Prostitution? Wie bewerten sie die Erfahrungen mit dem nordischen Modell seit der Einführung des Sexkaufverbotes in 2009? Wie groß ist der Prostitutionsmarkt in Norwegen und wie ist die Situation für Frauen und andere in der Prostitution? Wie begründen die norwegischen Linksparteien ihre kritische Haltung zu Freiertum und Prostitution? Wir sprechen mit Marthe Hammer, Mitglied des norwegischen Storting für die Sozialistische Linke (SV), und Kathy Joakimsen, frauenpolitische Sprecherin von Rødt, über das nordische Modell und über ihre Forderungen zur weiteren Verbesserung nordischer Prostitutionspolitik.
26.01.26, 19 Uhr, online, Anmeldung hier
Ausstellungseröffnung Gedenkstätte Zellentrakt
Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages wird am Dienstag, 27. Januar 2026, um 19:00 Uhr in der Gedenkstätte Zellentrakt die Ausstellung „Herford gehört(e) dem Führer? Die Nazifizierung des Alltags im Raum Herford 1933–1939“ eröffnet. Der Gedenktag wird in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford e.V. gestaltet.
Die Ausstellung wurde bereits 2013 vom Team des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken e.V. konzipiert, mit großer Resonanz gezeigt und wird nun in einer überarbeiteten, aktualisierten Fassung präsentiert.
Anhand regionaler Texte, historischer Fotografien und Exponate beleuchtet die Ausstellung, wie es den Nationalsozialisten im Stadt- und Kreisgebiet Herford zwischen 1933 und 1939 gelang, große Teile der Bevölkerung für ihre Ideologie zu gewinnen und tief in alle Lebensbereiche vorzudringen. Sie macht sichtbar, warum es trotz Verfolgung, Militarisierung und Unterdrückung nur wenig Widerstand gab. Es werden die Propagandamethoden und Politik-Mittel der NS-Zeit offengelegt, dadurch können Besuchende vor antidemokratischen Tendenzen gewarnt und dafür sensibilisiert werden.
Dienstag, 27.01.26, 19 Uhr Gedenkstätte Zellentrakt, Rathausplatz 1, 32052 Herford
Gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens
Veranstalterin: LAG Gesundheit & Soziales in Die Linke NRW, Referentin: Dr. Angelika Clausen
Seit Beginn des Krieges um die Ukraine wird die Bundeswehr massiv aufgerüstet und die Gesellschaft soll kriegstüchtig gemacht werden. Dies betrifft alle gesellschaftlichen Bereiche und auch unser Gesundheitswesen soll auf kriegerische Auseinandersetzungen vorbereitetet werden. Die „Krisenresilienz“ in einem Verteidigungs-, Spannungs- oder NATO-Bündnisfall wird zum Narrativ für Kriegsplanungen. Die „Drehscheibe Deutschland“ – der Aufmarsch von NATO-Truppen Richtung Osten - spielt in den Augen der Militärs und vieler Politiker*innen dabei eine zentrale Rolle, bei der unserem Gesundheitswesen im Kriegsfall eine besondere Bedeutung zukommt.
Im Kriegsfall würden automatisch Notstandgesetze in Kraft treten, die weitreichende Grundrechtseinschränkungen wie Dienstverpflichtungen ermöglichen. Die Bundeswehr rechnet mit bis zu 1000 verletzten Soldat*innen täglich. Krieg bedeutet immer Not und Elend, Krankheit, Verletzung und Tod. Wie können wir wieder friedenstüchtig werden und Kriege und die Militarisierung verhindern?
Sonntag, 01.02.26, 13 Uhr Heinz-Renner-Haus, Severinstr. 1, 45127 Essen oder hier online
Ausstellungseröffnung: “Feldwege zum Coming Out”
Veranstalter: Engeraner Manifest
Die Ausstellung präsentiert Coming-Out-Geschichten von LSBTIQ*-Personen aus dem ländlichen Raum. Sichtbarkeit für queere Lebensrealitäten ist ein wesentlicher Baustein einer demokratischen, vielfältigen und respektvollen Gesellschaft. Gerade im ländlichen Raum bleiben viele Geschichten ungehört – oft fehlen Begegnungsräume, in denen Erfahrungen offen geteilt werden können.
Nach der feierlichen Eröffnung am 02.02. kann die Ausstellung in der Stadtbücherei während der regulären Öffnungszeiten bis zum 13.02.2026 besichtigt werden. Vom 16.02.-27.02.2026 sind Besichtigungen der Ausstellung im Jugendzentrum Kleinbahnhof Enger innerhalb der Öffnungszeiten, sowie ab dem 18.02.2026 nach Absprache für Schulklassen mit dem Jugendzentrum möglich.
Montag, 02.02.26, 17:30 Uhr Stadtbücherei Enger, Bahnhofstr. 15, 32130 Enger
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