Gedenkstättenfahrt nach Pirna - Rote Bergsteiger*innen
In Kooperation mit dem soziokulturellen Zentrum FlaFla, den NaturFreunden Herford und dem Alternativen Kultur- und Bildungszentrum e.V. (AkuBiZ e.V.) wird diese Fahrt von den Falken in die Grenzregion Sächsische Schweiz organisiert.
In dieser Region gibt es allerhand zu erfahren, denn eine Besonderheit war der Widerstand aus dem Bergsportmilieu. Diese Gedenkstättenfahrt soll der Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus dienen und den Widerstand gegen den Faschismus beleuchten.
Das Programm vor Ort wird vom Alternativen Kultur- und Bildungszentrum e.V. (AkuBiZ e.V.) begleitet. Nach einer Einführung in das Thema Widerstand aus dem Bergsportmilieu werden die Teilnehmer*innen an zwei Tagen konkrete Gendenkorte im Wald und auf den Bergen besuchen. Während der Wanderung werden Personen vorgestellt, die eine wichtige Rolle am Widerstand spielten und unter den Nationalsozialisten leiden mussten. Darüber hinaus werden sich die Teilnehmer*innen mit dem Thema jüdisches Leben im ländlichen Raum auseinandersetzen. Die Vielfalt jüdischer Kultur vor 1933, die Verfolgung sowie der Widerstand in der NS-Zeit, und die aktuelle Situation der Jüd*innen in der Region werden thematisiert. Anschließend werden die Teilnehmer*innen das ehemalige Konzentrationslager Theresienstadt besuchen. Durch eine Stadtführung in das alte Ghetto und die Festung erfahren die Teilnehmer*innen mehr zu den Repressionspraktiken der NS-Diktatur, ihr Propagandasystem bezüglich Theresienstadt und über das Leben im Ghetto.
Die Fahrt richtet sich an alle Interessierten zwischen 16 und 27 Jahren. Teilnahmekosten zwischen 60 und 100 Euro.
Freitag 22.05.26 bis Dienstag 26.05.26, weitere Informationen findet ihr hier.
“Die Frage Palästinas: eine Situationsbestimmung”
Veranstalter: u.a. Bielefelder Nahost Initiative
Michael Barenboim ist einer der führenden Violinisten seiner Generation und tritt als Solist mit den renommiertesten DirigentInnen und Orchestern auf. Er ist Konzertmeister des West-Eastern Divan Orchestra sowie Professor an der Barenboim-Said-Akademie in Berlin. Er setzt sich für eine Lösung im Nahostkonflikt ein, wie es schon das Ziel seines Vaters war, der das genannte Orchestra zu diesem Zweck mit Edward Said gründete.
Eine Lösung, so betont er, könne aber nicht durch „Waffengewalt und Besatzung“ erreicht werden, sondern nur „auf der Grundlage von Humanismus, Gerechtigkeit und Gleichheit“. Auf der Grundlage der Schriften von Edward Said zur „Frage Palästinas“ bietet Michael Barenboim eine kohärente und umfassende Perspektive auf die heutige politische Situation.
Seit Anfang 2024 steht Michael Barenboim vor allem wegen seiner Äußerungen zu Gaza im Rampenlicht. Wir freuen uns, Sie zu dieser Veranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Begegnung aus Gütersloh und der Stadtbibliothek Bielefeld einladen zu können!
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Donnerstag, 16.04.26, 20 Uhr Stadtbibliothek Bielefeld, Neumarkt 1, 33602 Bielefeld
„Zwischen Tellerrand und Horizont“ Politische Lieder und Poesie als Stellungnahmen in schwierigen Zeiten
mit Kai Degenhardt, Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Bielefeld
Kai Degenhardt zählt zu den profiliertesten politischen Liedermachern deutscher Provenienz, der in seiner künstlerischen Arbeit eine klare antifaschistische Haltung einnimmt und dabei selbstverständlich auf das konkret Gesellschaftliche und die darin wirkenden Herrschaftsverhältnisse Bezug nimmt. Er zeigt auf, dass ein Sich-Abfinden und Einrichten in den von äußeren und inneren Zeitenwenden geprägten, dabei immer autoritärer, fremdenfeindlicher und brutaler sich ausformenden deutschen Zuständen keine Option ist.
Donnerstag, 23.04.26, 19 Uhr Bürgerwache am Siegfriedplatz, Rolandstr. 16, 33615 Bielefeld
Gedenken am 8. Mai
Veranstalter: Engeraner Manifest
Anlässlich des 8.Mai, dem Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und im Gedenken an die Opfer des Holocausts veranstaltet das Engeraner Manifest ein Gedenken:
"Der 8.Mai steht für das Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und erinnert uns zugleich an die Verantwortung, die Erinnerung wachzuhalten und für eine offene, demokratische Gesellschaft einzustehen. Gemeinsam möchten wir innehalten, erinnern und Raum für Austausch schaffen.
Hierzu treffen wir uns am Freitag, den 8.Mai um 16 Uhr im Haus der Kulturen in der Brandstraße 11 in Enger. Von da aus gehen wir weiter durch Enger, um die Stolpersteine zu reinigen, uns die Geschichten der Betroffenen anzuhören und ihnen zu gedenken. Die Veranstaltung endet dann wieder am Haus der Kulturen."
Freitag, 08.05.26, 16 Uhr Haus der Kulturen, Brandstraße 11, 32130 Enger
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