Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Inez Déjà

Anfrage der Linksfraktion im Rat der Stadt Herford

Herford, den 20.07.2019

 

Betriebsratsmobbing beim Verein für soziale Arbeit und Beratung  (VAB)

 

Bezug:  Presseberichterstattung NW   und 

Westfalen-Blatt

 

hier:     offizielle Anfrage zur Sitzung des Rates der Hansestadt Herford am 20.9.2019

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

die Geschehnisse im VAB sowie die Pressberichte bieten Anlass zu folgender offizieller Anfrage an die Verwaltung der Hansestadt Herford, da der nächste Jugendhilfeausschuss erst am  25. November stattfindet.

 

Der VAB betreibt als freier Träger der Jugendhilfe in Herford vier Kindertageseinrichtungen und zwei in Bad Salzuflen. Weiterhin ist der VAB in zwei städtischen Grundschulen in der OGS tätig, hat eine Wohngruppe für 9 Kinder und Jugendliche im Alter von 12 Jahren bis zur Volljährigkeit in Enger und bietet ambulante Hilfen, wie Sozialpädagogische Familiehilfe und in der Jugendgerichtshilfe an.

Insgesamt beschäftigt der VAB annähernd 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nunmehr protestierte ver.di auf dem Linnenbauerplatz gegen den Vorwurf des Betriebsratsmobbing mit der „Rotkäppchen gegen den Wolf-Aktion“. Die NW berichtete am 20.7.19 und das Westfalen-Blatt am 22.07.2019

Da der VAB und somit dessen Beschäftigte durch Jugendhilfemittel der Hansestadt Herford und des Landes Nordrhein-Westfalen für die Kitas finanziert werden, bittet die Fraktion DIE LINKE die Verwaltung um die Beantwortung der nachstehenden Fragen:

  1. Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (pädagogische, hauswirtschaftliche und in der Verwaltung tätige  Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen) sind für den VAB tatsächlich tätig?
  2. Wer ist im Vorstand von VAB e.V. und kann dieser Einfluss auf das operative Geschäft nehmen?
  3. Fragen zur wirtschaftlichen Situation vom VAB:
    1. Wie hoch sind die tatsächlichen Jugendhilfemittel, die die Hansestadt Herford selbst an den VAB zahlt?  (bitte unterteilt nach städtischen Kita-Zuschüssen und Leistungen für die Hilfen zur Erziehung)
    2. Wie hoch sind die Landesmittel, die der VAB für die Kitas in Herford und für die OGS bekommt?
    3. Ist bekannt, welche Eigenleistungen der VAB für seine Kitas selbst trägt?
  1. Ist der Verwaltung bekannt geworden, ob in den Kitas des VAB oftmals die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wechseln?
  2. Gibt es Hinweise auf Mitarbeiterfluktuation in dem Arbeitsfeld „Hilfen zur Erziehung“?
  3. Haben sich Bürger/Eltern schon mal über „Unregelmäßigkeiten“ in der Versorgung bzw.   Betreuung beim VAB im Jugendamt beklagt, bzw. hat das Jugendamt darüber Informationen?
  4. Wie hoch ist der Tagessatz in der Wohngruppe Möwe und werden dort Kinder und Jugendliche  aus Herford betreut?
  5. Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich an die Gewerkschaft ver.di wegen Betriebsratsmobbing wenden, scheint es „im Betrieb VAB“ Probleme zu geben. Welche Auswirkungen auf die Versorgung und Betreuung der Kinder und Jugendlichen hat dies?
  6. Beabsichtigt das Jugendamt der Stadt Herford dieser Angelegenheit nachzugehen?

 

Wir bitten um schriftliche Antwort sowie Vortrag im Rahmen der o.g. Sitzung des Rates der Hansestadt Herford. 

Vielen Dank im Voraus.

 

Mit freundlichem Gruß

 

Inez Déjà

(Fraktionsvorsitzende)


Kontakt

DIE LINKE
Kreisverband Herford

Radewiger Straße 10
32052 Herford
Tel.: 05221 - 1749072
info@dielinke-herford.de

 Bürozeiten: Di. u. Do.

 14:00 bis 18:00 Uhr

DIE LINKE. NRW Presseerklärungen:

Linke.NRW unterstützt Verdi im Kampf gegen den Karstadt Kaufhof-Konzern

„Es ist nicht einzusehen, dass Benko Milliarden für die Übernahme von Kaufhof ausgeben kann, aber die Beschäftigten nicht nach Tarif bezahlen will. Die NRW-Linke unterstützt die Forderungen der Verdi-Tarifkommission und der Beschäftigten nach Rückkehr in den Flächentarifvertrag des Einzelhandels und gleicher Bezahlung bei Karstadt und Kaufhof für alle Beschäftigten", erklärt Inge Höger, Landessprecherin der Linken in NRW zu den Erpressungen von Karstadt Kaufhof-Manager René Benko.

74 Jahre nach Hiroshima - Linke.NRW fordert Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland

Vor 74 Jahren, am 6. August 1945, legte der erste Atombombeneinsatz der USA die japanische Stadt Hiroshima in Schutt und Asche. Drei Tage später zerstörte die zweite Atombombe die Stadt Nagasaki. Mehr als 100.000 Menschen starben sofort, bis Ende 1945 weitere 150.000. In den Folgejahren kamen etliche Todesopfer hinzu. Weltweit gibt es derzeit fast 14.000 nukleare Sprengköpfe. Diese Waffen können alles Leben auf der Erde zerstören.

DIE LINKE.de Presseerklärungen:

Katja Kipping zum Regierungsbeginn in Bremen

Zum Arbeitsbeginn der  rot-grün-roten Koalition in Bremen sagt Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:

Keine Geschenke den Hohenzollern!

Der geschäftsführende Parteivorstand hat einstimmig den Start einer Petition „Keine Geschenke den Hohenzollern“ beschlossen.