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DIE LINKE. NRW

Beschäftigte an den Unikliniken haben sich mehr Personal erstreikt

Nach langen Auseinandersetzungen und 46 Tagen Streik an der Uniklinik Düsseldorf und 34 Tagen an der Uniklinik Essen und monatelanger Verweigerung von Verhandlungen durch die Vorstände, gibt es nun eine Einigung zwischen der Gewerkschaft ver.di und den Unikliniken. Diese sieht unter anderem vor, in beiden Kliniken bis Ende Oktober 2019 schrittweise jeweils 180 neue Vollzeitstellen zu schaffen – 140 in Pflege und Funktionsdiensten, weitere 40 in anderen Bereichen. Diesem Schlichtungsergebnis stimmten in einer Urabstimmung jeweils rund 70 % der verdi-Mitglieder zu.  

„Der Kampf gegen den Pflegenotstand hat an Fahrt aufgenommen. Dieser Streik und dies Ergebnis werden Auswirkungen auf andere Krankenhäuser in Deutschland haben. Nach den Beschäftigten der Charité in Berlin haben nun zwei Uni-Kliniken in NRW eine Regelung für mehr Personal vereinbart. Dies ist ein Meilenstein für bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten und damit auch eine bessere Pflege für Patientinnen und Patienten,“ bewertet Landessprecherin Inge Höger das Ergebnis.

Zum Bericht "Der Streik hat sich gelohnt" auf den Seiten von ver.di


Zeitdruck, Überbelastung und Stress prägen den Allatg in den Pflegeberufen weit mehr, als das in anderen Berufen normalerweise der Fall ist. Zu dem Ergebnis kommt die am 7.9. in Berlin von DGB und ver.di vorgestellte repräsentative Befragung der Beschäftigten.

Zur Pressemitteilung des DGB "So hart sind die Arbeitsbedingungen in der Alten- und Krankenpflege"


Am 22.9. findet im Bochumer Bahnhof Langendreer die "Care-Konferenz" statt.
Care? Das ist Englisch und kann hier mit "Pflege" übersetzt werden. Doch es hat noch viel mehr Bedeutungen: Betreuung, Fürsorge, Zuwendung, Achtsamkeit. To care heißt sich kümmern.
So meinen auch wir, dass Pflege viel mehr sein muss, als eine schnelle Abfertigung von Menschen, die Hilfe benötigen. Und: Wir wollen nicht nur wünschen und darüber diskutieren, dass die Pflege nicht länger am Boden liegen darf, sondern uns auch darum kümmern.  Uns kümmern, dass der Gesundheitspolitik so viel Druck gemacht wird, dass sich die Bedingungen spürbar verbessern, für die Beschäftigten und die Patient*innen.

Mehr Informationen zur Care-Konferenz der LINKEN am 22.9. in Bochum


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DIE LINKE. NRW Presseerklärungen:

Die Linke NRW fordert: Keine Atomwaffen in der Nähe von NRW

Ein NATO-Dokument bestätigt jetzt, was die Friedensbewegung schon lange sagt. US-Atombomben lagern in Büchel in Rheinland-Pfalz, in Volkel in den Niederlanden und Kleine-Brogel in Belgien – alle drei Standorte in der Nähe von NRW. Bestätigt wird durch dieses Dokument auch, dass es in der NATO Planungen gibt, diese Atomwaffen zu modernisieren eine neue Ära der nuklearen Kriegsstrategie vorzubereiten. Atomwaffen sollen gegen Russland und China angeblich zur Abschreckung eingesetzt werden. Nach der Aufkündigung des INF-Abrüstungsvertrages durch die USA und später Russland wappnet sich die Nato für ein neues Wettrüsten. Die Niederlande, Belgien und Deutschland sind im Rahmen der nuklearen Teilhabe im Grunde auch Atommächte, obwohl sie den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet haben, der ihnen den Besitz von Atombomben untersagt.

NRW-Regierung muss den in Italien von Ausweisung bedrohten Roma Schutz anbieten

Seit dem Mittelalter leben Sinti und Roma in Europa. In Deutschland hat es im 15. Jahrhundert nur eine kurze Zeit gegeben, in der sie nicht diskriminiert worden sind. Den Kampf gegen die vielen Vorurteile gegenüber der aus dem nordwestlichen Indien stammenden Menschen dauert bis heute an - und muss intensiviert werden, denn: Seit Italiens rechtsradikaler Innenminister Matteo Salvini vor einem Jahr gefordert hatte, dass die Siedlungsplätze der Minderheit der Sinti und Roma im Land erfasst werden sollen, um die dort lebenden Menschen auszuweisen und deren Siedlungen zu schließen, haben in Italien die Angriffe auf fahrende Leute zugenommen. Nun will Salvini seine Forderung umsetzen und hat die Erfassung der Siedlungsplätze angeordnet und bereitet die Ausweisungen im Hintergrund vermutlich bereits konkret vor.

DIE LINKE.de Presseerklärungen:

LINKE bespricht Strategien mit Menschenrechtsaktivist*innen der Seenotrettung

Am Freitag den 19. Juli 2019 haben sich Menschenrechtsaktivist*innen von Sea-Watch, Mare Liberum, Iuventa und Seebrücke mit Vertreter*innen der Partei DIE LINKE getroffen. Im Gespräch mit Martina Renner (MdB), Cornelia Ernst (MdEP) und Martin Schirdewan (MdEP) wurden Strategien und Lösungsvorschläge...

Zur Ernennung von Annegret Kramp-Karrenbauer

Zur Ernennung von Annegret Kramp-Karrenbauer erklärt Tobias Pflüger, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE und verteidigungspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE: