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Keine neuen Bordelle in Bünde oder anderswo!


In Bünde soll demnächst ein neues Bordell eröffnet werden. Dabei ist Ostwestfalen-Lippe und hier der Kreis Herford bereits eine Prostitutionshochburg. DIE LINKE im Kreis Herford wendet sich gegen die Eröffnung weiterer Bordelle im Kreis und fordert entschiedeneres Vorgehen gegen organisierte Kriminalität.
Da es aktuell bereits fünf Bordelle in Bünde gibt, gäbe es keinen Grund weitere Genehmigungen auszusprechen, so der Sprecher des Stadtverbandes Bünde der Linken und Mitglied im Stadtrat, Alexander Kalteis: „Die Linke fordert den Rat der Stadt Bünde und den Kreis Herford auf, hier keine weiteren Genehmigungen zu erteilen. Statt Prostitution weiteren Raum zu geben, ist es wichtiger den Frauen die Ausstiegsmöglichkeiten aufzuzeigen und auch den Weg in Frauenhäuser zu öffnen. Bünde braucht ein Frauenhaus, das auch für die Opfer von Menschenhandel und Prostitution Platz hat und kein zusätzliches Bordell.“
Die Sprecherin des Kreisverbandes der Linken, Inge Höger, ergänzt: „Die Beratungsstelle Theodora schätzt, dass 95 Prozent der Prostituierten zur Gruppe der Armutsprostitution aus Mittel- und Osteuropa gehören. Für diese Frauen ist Prostitution kein Beruf, wie so gerne behauptet wird, sondern sie sind Opfer der Verhältnisse und werden in der Regel zur Prostitution gezwungen. Verschiedenen Einschätzungen nach wird Prostitution in Deutschland von organisierter Kriminalität beherrscht. Der Landrat als Chef der Kreispolizeibehörde sollte gegen Frauenhandel, Sexsklaverei und organisierte Kriminalität im Rotlichtmilieu vorgehen und keine weiteren Bordelle genehmigen.“