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Für bessere Erreichbarkeit von Jobcenter und Arbeitsagentur

DIE LINKE-Fraktion im Bundestag hatte eine Anfrage zu diesem Problem gestellt. Nach langen zwei Monaten kam eine Antwort der Bundesregierung: Es läge in der Verantwortung der örtlichen Jobcenter, ihre Erreichbarkeit zu gewährleisten. Probleme könne man nicht erkennen. Eine Kontaktaufnahme Betroffener zum Jobcenter sei auch in der Pandemie überall möglich gewesen.

Diese laxe Umgangsweise mit gesellschaftlichen Schieflagen, die für den einzelnen Betroffenen existenziell sind, kommentiert Frank Jäger für das bundesweite Bündnis „AufRecht bestehen“ wie folgt: „In Bezug auf die Zugangsmöglichkeiten ist die aktuelle Lage bei vielen Jobcentern noch immer beunruhigend. Unter Corona-Bedingungen sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dieser Behörde häufig kaum erreichbar, nicht einmal in akuten Notsituationen. Immer wieder berichten Betroffene, dass es für sie auch im akuten Notfall gar nicht möglich ist, zum Jobcenter einen Zugang zu bekommen! Viele Ratsuchende berichten, dass ihnen eine schnelle Hilfe des Jobcenters schlicht verweigert wird und dass das aufgrund ausstehender Mietzahlungen und geplatzter Überweisungen z. B. zu erheblichen Problemen mit dem Vermieter führt...“

Der Herforder Bundestagskandidat der Linken, Jan Lieberum erklärt dazu: „So darf es nicht weitergehen. Wir fordern, ein sofortiges niedrigschwelliges Angebot von persönlichen Notfallsprechstunden bei allen Jobcentern und Agenturen für Arbeit einzurichten. Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen und Eingangsstempel als Nachweis müssen möglich sein.“

DIE LINKE unterstützt die bundesweite Aktionswoche vom 6. bis 12. September unter dem Motto: Ein besseres Leben für alle statt wachsender Armut und Ausgrenzung! Gute Löhne und soziale Absicherung für alle, die hier leben!


Mitglieder des Kreisverbandes und Jan Lieberum werden eine Befragung am hiesigen Jobcenter durchführen.

Mit freundlichen Grüßen

Inge Höger Sprecherin DIE LINKE. Kreis Herford