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DIE LINKE. fordert die weitere Förderung unabhängiger Jugendszenen in der Stadt Herford

Mit großer Bestürzung hat die Partei DIE LINKE. die kurzfristig von SPD und CDU gemeinsam eingereichte Beschlussvorlage zur Kenntnis genommen, die Mittel zur Förderung „unabhängiger Jugendszenen“ in Höhe von 40.000 Euro im kommenden Haushalt zu streichen. Die Fraktionsvorsitzende Inez Déjà stellt klar: „DIE LINKE hat sich in den letzten Jahren wiederholt für eine höhere Förderung von Jungen- und Kulturarbeit in unserer Stadt eingesetzt. Gerade die Coronakrise, in der auch junge Menschen von großen Einschränkungen betroffen waren, hat gezeigt, dass Jugend- und Kulturförderung für die Entwicklung von Jugendlichen und die Weiterentwicklung einer lebendigen Stadtkultur unerlässlich sind. Nun versuchen SPD und CDU gerade an dieser Stelle den Rotstift anzusetzen und bei dem zu sparen was eigentlich essenziell für unsere demokratische Gesellschaft sein sollte – der Zukunft unserer Kinder. Während an anderer Stelle das Geld für Leuchtturmprojekte zum Fenster rausgeworfen wird, soll das Fundament unserer lebendigen Stadtgesellschaft zusammengestrichen werden.“
„Von dieser Kürzung ist besonders das soziale Zentrum Fla Fla betroffen“, ergänzt der Sprecher des Stadtverbandes Alexander Sturm. „ In seiner über 50-Jährigen Geschichte hat das Fla Fla vielen Generationen unserer Stadt eine Heimat geboten hat und ist noch heute vielen Menschen und Vereinen der Stadt Herford eine Heimat. In den letzten zwei Jahren sah sich das Zentrum, wie viele andere Einrichtungen, mit enormen Herausforderungen konfrontiert und schaffte es dennoch Vereinen wie den SJD-die Falken, der Grünen Jungend, dem Verein für Interkulturelle Bildung e.V., dem Bündnis für Integration und Vielfalt sowie einer kurdischen Elterninitiative Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus ist auch die angebotene Nachhilfe für junge Menschen aus eher monetär schwach ausgestatteten Familien durch das Vorhaben von SPD und CDU in großer Gefahr.“ ür die Partei DIE LINKE gilt es deshalb, die Förderung von Kultur- und sozialer Arbeit zu erhalten und nicht an der Stadtgesellschaft und der Zukunft unserer Kinder zu knausern.