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DIE LINKE Bünde macht freiwillige Müllsammelaktion mit Geflüchteten bei den leeren BimA-Häusern.

"Wir wollten unsere erste Sammelaktion in diesem Jahr vor der, einer Geisterstadt
ähnelnden Kulisse machen, um den Leerstand der Wohnungen wieder in den Fokus
zu rücken", meint der SV Sprecher Alexander Kalteis und weiter: "Einige der
nebenan wohnenden Geflüchteten kamen dazu und haben fleißig mit angepackt.
Es war eine Gruppe junger Männer aus Afghanistan, die auch Besen mitbrachten,
um herumliegende Glasscherben zusammenzufegen. "In der Vergangenheit hatte es bei den leeren
Häusern öfter schon Vandalismus gegeben. "Manche sogenannte "besorgte
Bürger" machen dafür die Geflüchteten verantwortlich, aber in Wirklichkeit verbringen dort verschiedene Gruppen von Jugendlichen ihre Zeit, da sie nicht wissen, wo
sie sonst hingehen sollen, sich langweilen und so etwas kann in manchen Fällen zu destruktiver Frustration führen", meinen die Linken und führen aus: "Wir können das sehr gut
nachvollziehen, viele von uns sind auch in Bünde aufgewachsen, haben hier
ihre Jugend verbracht und wir können uns gut vorstellen, wie langweilig es
hier sein kann." Deshalb möchte der Stadtverband in diesem Zusammenhang
auch nochmal auf die Schaffung weiterer Jugendtreffs und Jugendzentren
aufmerksam machen. "Insgesamt war es ein schöner Nachmittag, wir haben
neue Leute kennengelernt und interessante Gespräche geführt", so das Fazit<