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Stellungnahme der Ratsfraktion DIE LINKE zum Regionalplanentwurf des Regierungsbezirks Detmold

Die Stadt Herford hat Ende 2020 eine Stadtklimaanalyse bei dem Unternehmen GEO-NET Umweltconsulting GmbH, Hannover in Auftrag gegeben, um aus aktuellen meteorologischen und geodatenbasierten Analysemöglichkeiten Aussagen zum Herforder Stadtklima zu erhalten. Das noch ausstehende Ergebnis der Stadtklimaanalyse muss in die aktuelle Regionalplanung einbezogen werden.
Flächensparende Siedlungsentwicklung , Verdichtung und Flächenrecycling können den Bedarf des ASB bei rückläufiger Bevölkerungsentwicklung weitestgehend decken. Stattdessen wird die Raumplanung den Flächen- und Ressourcenverbrauchern überlassen.
Im Gegenzug wurden "Bereiche zum Schutz der Natur" BSN Flächen reduziert. Zum Beispiel wurden BSN Bereiche entlang der Aa zwischen Stedefreund und B239, und am Uhlenbach zwischen Vorm Holzschlinge und Lübberlindenweg, ohne Begründung zurückgenommen.
Innerhalb von Siedlungsbereichen liegen häufig kleine, bedeutsame Biotope. Diese werden durch den Regionalplan nicht erfasst, müssen aber erhalten, entwickelt und in das innerörtliche Freiraumsystem integriert werden.

Die wirtschaftliche Entwicklung unter dem Einfluss der Corona-Pandemie, eine rückläufige Anzahl von Erwerbspersonen und Reserveflächenüberhänge können dazu führen, dass die Flächen „Gewerbe und Industriebereich“ GIB nicht in dem Umfang benötigt werden wie sie im Regionalplan zur Verfügung bereit gehalten werden. Auch im GIB müssen flächensparende Bauweise, Verdichtung und Flächenrecycling den Vorrang vor großflächiger Ausdehnung haben.
Der Regionalplanentwurf wird den Herausforderungen des 21sten Jahrhunderts in keinster Weise gerecht.
Auch wenn die ausgewiesenen Bereiche für ASB und GIB nur Bruttoplanungshorizonte vorgeben, wird mit dem Umfang der Wachstumsmöglichkeiten ein falsches Signal gesetzt.
Landschaft ist endlich und nicht erneuerbar. Wir müssen unseren selbst gesteckten Klimaschutzzielen Taten folgen lassen und dürfen nicht dem Flächenfraß für weitere 20 Jahre den Weg bereiten.

Die Stadt Herford hat Ende 2020 eine Stadtklimaanalyse bei dem Unternehmen GEO-NET Umweltconsulting GmbH, Hannover in Auftrag gegeben, um aus aktuellen meteorologischen und geodatenbasierten Analysemöglichkeiten Aussagen zum Herforder Stadtklima zu erhalten. Das noch ausstehende Ergebnis der Stadtklimaanalyse muss in die aktuelle Regionalplanung einbezogen werden.
Flächensparende Siedlungsentwicklung , Verdichtung und Flächenrecycling können den Bedarf des ASB bei rückläufiger Bevölkerungsentwicklung weitestgehend decken. Stattdessen wird die Raumplanung den Flächen- und Ressourcenverbrauchern überlassen.
Im Gegenzug wurden "Bereiche zum Schutz der Natur" BSN Flächen reduziert. Zum Beispiel wurden BSN Bereiche entlang der Aa zwischen Stedefreund und B239, und am Uhlenbach zwischen Vorm Holzschlinge und Lübberlindenweg, ohne Begründung zurückgenommen.
Innerhalb von Siedlungsbereichen liegen häufig kleine, bedeutsame Biotope. Diese werden durch den Regionalplan nicht erfasst, müssen aber erhalten, entwickelt und in das innerörtliche Freiraumsystem integriert werden.

Die wirtschaftliche Entwicklung unter dem Einfluss der Corona-Pandemie, eine rückläufige Anzahl von Erwerbspersonen und Reserveflächenüberhänge können dazu führen, dass die Flächen „Gewerbe und Industriebereich“ GIB nicht in dem Umfang benötigt werden wie sie im Regionalplan zur Verfügung bereit gehalten werden. Auch im GIB müssen flächensparende Bauweise, Verdichtung und Flächenrecycling den Vorrang vor großflächiger Ausdehnung haben.
Der Regionalplanentwurf wird den Herausforderungen des 21sten Jahrhunderts in keinster Weise gerecht.
Auch wenn die ausgewiesenen Bereiche für ASB und GIB nur Bruttoplanungshorizonte vorgeben, wird mit dem Umfang der Wachstumsmöglichkeiten ein falsches Signal gesetzt.
Landschaft ist endlich und nicht erneuerbar. Wir müssen unseren selbst gesteckten Klimaschutzzielen Taten folgen lassen und dürfen nicht dem Flächenfraß für weitere 20 Jahre den Weg bereiten.

 

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