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Bürgermeisterkandidatin Inez Déjà sagt Armut den Kampf an

„Man sollte es nicht glauben, aber in Westdeutschland liegt das Rentenniveau von Frauen bei 58% der von Männern bezogenen Rente.

Armut im Alter ist nicht selbstverschuldet, sondern strukturell.
Es ist eine Schande, dass jetzt bei den Neuverhandlungen der Hartz IV-Sätze, die auch für die Grundsicherung gelten, ab nächstem Jahr eine Erhöhung von nur 7 Euro im Monat geplant ist.“

Inez Deja schließt sich der Stellungnahme des Hauptgeschäftsführers des Paritätischen Gesamtverbandes Ulrich Schneider an:

„Was wir bei der Berechnung der Regelsätze erleben ist keine Statistik, sondern ihr Missbrauch.

Allein wenn die Bundesregierung das von ihr selbst gewählte Statistikmodell konsequent und methodisch sauber anwenden würde, müsste der Regelsatz nicht bei 439 Euro, sondern bei über 600 Euro liegen."(Zitat Schneider) 

Inez Deja ergänzt: „Die Stadt Herford hat zwar keinen Einfluss auf die Hartz IV-Gesetzgebung, ist aber als Pflichtaufgabe mit der Auszahlung der Grundsicherung betraut.

An dieser Stelle wird DIE LINKE im Rat darauf einwirken, dass finanzielle Härten vermieden und bürokratische Hürden abgebaut werden.

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