20. April 2011 Ulrich Adler

Antrag an den Rat der Stadt Löhne

„Der neu errichtete Platz zwischen der Musikschule und Werretalhalle, Stadtmittelpunkt, Fußgängerzone und neuer Marktplatz, soll den Namen „Platz der Internationalen Solidarität“ bekommen.“

Begründung:

 

Es ist angemessen, dem neu errichteten Platz einen würdigen Namen zu geben. Dafür sprechen viele Gründe. Für den Namen „Platz der Internationalen Solidarität“ seien folgende genannt:

 

  • In den Tagen nach der Katastrophe in Fukushima in Japan wird wieder sehr deutlich, wie sehr die Welt miteinander verbunden und letztlich eine Schicksalsgemeinschaft ist.
  • Ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus Polen, die nach Löhne zur Zwangsarbeit verschleppt wurden, rufen uns dazu auf, freundschaftliche Beziehungen zu den Völkern zu pflegen, den Krieg als Mittel der Politik zu ächten.
  • In den Tagen vor unserer Ratssitzung waren Bürgerinnen und Bürger aus unserer Partnerstadt Mielec in unserer Stadt zu Gast. Die gelebten Städtepartnerschaften mit Mielec, Condega, Colombo, Spital und Röbel machen deutlich, dass der Wille zur Verständigung und Solidarität bei den Bürgerinnen und Bürgern Löhnes selbstverständlich geworden ist. Dies soll mit der Namensgebung eines zentralen Ortes zum Ausdruck gebracht werden. 
  • Löhnes Wirtschaft lebt von dem Handel mit den hier gefertigten Produkten in alle Welt, wie bei der Küchenproduktion besonders hervorgehoben wird. Auch diese weltweite Verflechtung sei als ein Grund genannt, den Willen zur internationalen Solidarität mit der Namensgebung zum Ausdruck zu bringen.