2. September 2015 Ulrich Adler

Presseerklärung: Friedensmahnung in Stukenbrock

Mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September vor 76 Jahren begann ein Vernichtungskrieg ohne Beispiel. Millionen Menschen wurden getötet oder aus ihrer Heimat vertrieben. Gewerkschaften und Friedensbewegung erinnern an dieses Geschehen und begehen auch in diesem Jahr den Antikriegstag.

Die Erinnerung ist brennend aktuell. Vor dem Massensterben in den Kriegen im Nahen und Mittleren Osten flüchten Millionen Menschen und suchen Schutz im vermeintlich sicheren Europa. Mit den Kriegen  um wirtschaftliche -  und Machtinteressen muss sofort Schluss gemacht werden. Die Waffenlieferungen in diese Länder müssen gestoppt werden.  Die Linke in Löhne unterstützt den Aufruf „Blumen für Stukenbrock“ und ruft zur Teilnahme an der Gedenkveranstaltung auf um  dort an die Friedensmahnung zu erinnern.

Aus dem Aufruf „Blumen für Stukenbrock“:

„Die Opfer bleiben unvergessen
„UND SORGET IHR, DIE IHR NOCH IM LEBEN STEHT , DASS FRIEDEN BLEIBT, FRIEDEN ZWISCHEN DEN MENSCHEN, FRIEDEN ZWISCHEN DEN VÖLKERN“
Diese Mahnung wurde von überlebenden Kriegsgefangenen in Stein gemeißelt auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof in Stukenbrock.
 65.000 Kriegsgefangenen wurden im Lager Stukenbrock zu Tode gequält.

Sonnabend, 5. September

Sowjetischer Soldatenfriedhof Stukenbrock, Senner Straße
14.00 Uhr
Friedhofsführungen
15.00 Uhr Kranzniederlegung
anschließend
Gedenkansprache:
Hans Coppi Vorsitzender der VVN BdA Berlin