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23. Januar 2018 Burkhard Wolf, Inge Höger

DIE LINKE fordert ein Verbot von Glyphosat im Kreis Herford

Glyphosat: Sich aufregen allein reicht nicht

 

 

 

 

Der Kreisverband DIE LINKE fordert mit seinen Fraktionen im Rat der Städte Herford, Löhne und Vlotho, sowie der Kreistagsfraktion in Anträgen an die zuständigen Gremien den Einsatz von Glyphosat auf allen von den Kommunen und dem Kreis bewirtschafteten Flächen zu verbieten.

 


Der Kreisverband DIE LINKE fordert mit seinen Fraktionen im Rat der Städte Herford, Löhne und Vlotho, sowie der Kreistagsfraktion in Anträgen an die zuständigen Gremien den Einsatz von Glyphosat auf allen von den Kommunen und dem Kreis bewirtschafteten Flächen zu verbieten. Darüber hinaus fordert DIE LINKE, bei Vermietung und Verpachtung von öffentlichen Flächen, die Nutzung glyphosathaltiger Mittel vertraglich auszuschließen. Auch bei bestehenden Miet- oder Pachtverträgen sollen die Verwaltungen verpflichtet werden im Einvernehmen mit den Vertragspartner*innen auf eine Änderung der Verträge hinzuwirken, die den Einsatz glyphosathaltiger Mittel untersagt.

Der dreiste Alleingang von CSU-Landwirtschaftsminister Christian Schmidt hat auf EU-Ebene eine weitere Genehmigung von Glyphosat möglich gemacht. Dies ist die bewusste Entscheidung für die weitere Zerstörung der Umwelt sowie für die Schädigung der Gesundheit von Menschen und Tieren durch Verunreinigung des Grundwassers und der Böden , betont der Kreisverband DIE LINKE. Solche krankmachende Lobby-Politik im Interesse von Großaktionären und Konzernchefs darf sich nicht durchsetzen. Für DIE LINKE ist klar: Großkonzerne in der Chemieindustrie gehören unter demokratische Kontrolle. In einem ersten Schritt sollten alle Chemiekonzerne wenigstens den Regeln der Montanmitbestimmung unterworfen werden.

Der Kreis Herford und die Kommunen haben die Chance als Vorreiter in NRW, im Sinne einer nachhaltigen Bewirtschaftung von Böden vorzupreschen und sollten diese auch nutzen. An dieser Stelle gilt es auch zu prüfen, ob ein generelles Verbot von Glyphosat im Kreisgebiet möglich ist. Wir dürfen uns nicht hinter falschen Entscheidungen auf anderen politischen Ebenen verstecken, sondern müssen vor Ort im Interesse der Einwohner*innen handeln.