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16. März 2018 DIE LINKE. Herford

Der ganz alltägliche Rassismus - auch in Herford

Auch in Herford

Zum Europaweiten Aktionstag gegen Rassismus am 17. März 2018

Der Internationale Tag gegen Rassismus wurde von der UNO im Jahr 1966 eingeführt, um des Massakers von Sharpeville in Südafrika im Jahr 1960 zu gedenken. Dort waren 69 Protestierende gegen die rassistischen Passgesetze des Apartheid-Regimes auf offener Straße getötet und weitere 178 verletzt worden.

 

Zur Erinnerung an das Massaker rief die UNO-Vollversammlung alle Staaten und Organisationen zur Teilnahme an einem Aktionsprogramm zur Bekämpfung von Rassismus und rassistischer Benachteiligung auf.

Heute stehen wir vor einem massiven Anstieg des Rassismus in der ganzen Welt. Migrant*innen und Geflüchtete werden zu Sündenböcken für die Auswirkungen der neoliberalen Kürzungspolitik gemacht. Fast täglich greifen Rassist*innen Flüchtlingsheime an, islamfeindliche Übergriffe nehmen zu. Erschreckend viele Menschen nehmen an fremdenfeindlichen und rassistischen Demonstrationen teil.

Pegida hetzt gegen Geflüchtete und Muslime.Die von rechten Politikern und Medien geförderte Feindseligkeit gegen Geflüchtete und Roma schlägt oft in Gewalt um. Antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus greifen auf dem ganzen Kontinent um sich. 

Mit Besorgnis stellt DIE LINKE im Kreis Herford fest, dass der ganz alltägliche Rassismus scheinbar auch in Herford angekommen ist. Wenn die Berichte stimmen, wurden im neu eröffneten Fitnesszentrum Altstadt Galerie kurdische und türkische Kundinnen und Kunden abgewiesen. Die Geschäftsführung bleibt eine Erklärung dafür schuldig.

Die Kreissprecherin der LINKEN, Inge Höger, fordert „gleiche politische und soziale Rechte für alle hier lebenden Menschen. Um den Aufstieg des Rassismus zu stoppen, brauchen wir eine gemeinsame Gegenbewegung. Rassistinnen und Rassisten dürfen keinen Raum für ihre Hetze bekommen.“

 

DIE LINKE ruft auf sich am Internationalen Aktionstag gegen Rassismus an den geplanten Versammlungen und Demonstrationen in vielen europäischen Städten zu beteiligen.

Letztes Jahr gab es Demonstrationen u.a. in London, Paris, Berlin, Athen, Amsterdam und Wien. Dieses Jahr haben weitere Städte ihre Teilnahme zugesagt, auch in den USA.

 

DIE LINKE tritt weiterhin dafür ein, Flüchtlinge mit offenen Armen zu empfangen und Fluchtursachen zu bekämpfen. Asyl ist Menschenrecht.