Kontakt

DIE LINKE
Kreisverband Herford

Radewiger Straße 10
32052 Herford
Tel.: 05221 - 1749072
Fax: 05221 - 1749073

info@dielinke-herford.de


Bürozeiten:

Di 14:00 bis 18:00 

Do 14:00 bis 18:00 


 
23. Juni 2017

„Eine bessere Welt ist möglich?“

Fraktion vor Ort zu G20 in Bielefeld

Rund 50 Interessierte aus verschiedenen politischen Gruppen und Organisationen besuchten am Mittwoch die Veranstaltung der Bundestagsfraktion der LINKEN über das Wie und Warum der Proteste gegen den G20 Gipfel. Die Veranstaltung fand  im Murnau- Saal der Bielefelder VHS statt. Die Bundestagsabgeordneten Inge Höger, Hubertus Zdebel und Ulla Jelpke hatten eingeladen, um im Vorfeld der Gipfelproteste zu Mobilisieren und über die verschiedenen Beweggründe der Protestbewegung zu diskutieren.

Auf dem Podium diskutierten Werner Rätz, Vertreter des ostwestfälischen Anti- G 20- Bündnisses, Inge Höger, Hubertus Zdebel und ein Aktivist aus der regionalen linksradikalen Szene. Moderiert wurde das Podium vom Berliner Journalisten und Herausgeber des HATE- Magazins Jonas Gempp.

Zu Beginn stellten alle Podiumsteilnehmer*innen Ihre Bewegründe für die Teilnahme an den Protesten dar. Während bei Rätz, Höger und Zdebel die direkte Kritik am Treffen der Reichen und Mächtigen im Vordergrund stand, wurde von Seiten des Anti- G20 Bündnisses und des Genossen aus der Antifa- Szene darauf verwiesen, dass nicht nur die direkte Kritik an dem Treffen, sondern auch die generelle Ablehnung der kapitalistischen Verhältnisse, für die das Treffen in Hamburg nur Ausdruck sei, viele Menschen motiviert, an den Protesten teilzunehmen.

Hubertus Zdebel verwies zudem in der Eröffnungsrunde auf die Bedeutung der Klimafrage, die für Ihn von besonders wichtig sei, Inge Höger auf die Verknüpfung von Kapitalismus und Krieg. Weltweit gäbe es immer mehr Konflikte und Kriege und die Ursachen seien in der neoliberalen Freihandelspolitik, der Ausbeutung der  Rohstoffen und somit in den kapitalistischen Verhältnissen zu finden.

Einig waren sich alle beteiligten des Podiums, dass ohne eine Zusammenarbeit verschiedener Bewegungen und Organisationformen relevante Proteste nicht zu organisieren sind. Wichtig sei es daher , dass man sich in Zukunft verstärkt auf eine Vernetzung der einzelnen Strömungen konzentrieren muss.

Bei den Protesten in Hamburg geht es um grenzenlose Solidarität und den Dreiklang der Protestformen.