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10. August 2015 Inge Höger

DIE LINKE in Herford gedenkt der Opfer von Hiroshima und Nagasaki

Inge Höger vor dem Großflächenplakat an der Elverdisser Straße.

Inge Höger vor dem Großflächenplakat an der Elverdisser Straße.

Mit einem Großplakat an der Elverdisser Str. 24, Herford, setzen die Bundestagsabgeordnete Inge Höger und der Kreisverband Herford der Partei DIE LINKE ein sichtbares Zeichen für eine atomwaffenfreie Welt. Mit dem Großplakat beteiligen sich Inge Höger und DIE LINKE an einer bundesweiten Aktion rund um den Hiroshima-Nagasaki-Tag 2015. Bundesweit werden über 150 Großplakate in 60 Städten aufgehängt. Bei den Atombombenabwürfen vor 70 Jahren am 6. und 9. August wurden die Städte Hiroshima und Nagasaki Ziel der ersten und bislang einzigen Atombombenabwürfe.

Die beiden US-amerikanischen Atombomben töteten am 6. und 9. August 1945 etwa 92.000 Menschen sofort und mehr als 130.000 weitere Menschen starben bis Ende 1945 an den Spätfolgen, Zehntausende in den Folgejahren.

„Mit der Plakataktion wollen wir der Opfer gedenken und die Bundesregierung auffordern, sich aktiv für eine atomwaffenfreie Welt einzusetzen. Dazu gehört vor allem auch der Abzug der nach wie vor in Büchel in Deutschland stationierten US-Atomwaffen!“, sagt Inge Höger, Herforder Abgeordnete der LINKEN und Kreissprecherin des linken Kreisverbandes.

Noch immer gibt es weltweit ca. 15.000 Atomwaffen. Sie haben die Zerstörungsgewalt von 900.000 Hiroshima-Bomben. Davon sind, laut dem schwedischen Friedensforschungsinstitut SIPRI 1.700 in ständiger Einsatzbereitschaft. Alle Atomwaffenmächte modernisieren derzeit ihre Atombomben, um sie treffsicherer zu machen. Auch die US-Atomwaffen in Büchel in der Eifel sollen durch moderne ersetzt werden. Die durch die Ost-Expansion der NATO verschärften Spannungen mit Russland zeigen, dass die Gefahr eines Krieges zwischen Atomächten keineswegs gebannt ist. Die Spannungen und das Säbelrasseln zwischen NATO und Russland nehmen zu; weltweite Krisen und Konflikte heizen die Rüstungsspiralen an.

Inge Höger fordert nach der erfolglosen Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag im Mai, nun angesichts der Gedenktage an Hiroshima und Nagasaki, dass sich die Staaten dieser Erde und insbesondere die Bundesregierung aktiv für eine atomwaffenfreie Zukunft einsetzen. Dazu gehört auch, dass die US-Atomwaffen aus Büchel in der Eifel abgezogen werden und Deutschland auf die nukleare Teilhabe verzichtet; sowie dass die Bundesregierung den von der österreichischen Regierung entwickelten Plan für einen völkerrechtlich verbindlichen Vertrag unterzeichnet, der Atomwaffen verbietet.