Kontakt

DIE LINKE
Kreisverband Herford

Radewiger Straße 10
32052 Herford
Tel.: 05221 - 1749072
Fax: 05221 - 1749073

info@dielinke-herford.de


Bürozeiten:

Di. u. Do. 14:00 bis 18:00 

 Redaktion

Peter.maass@dielinke-herford.de

 
21. Januar 2018 DIE LINKE. Kreisverband Herford

Jahresauftakt DIE LINKE. Kreis Herford

„Faire Arbeit, gute Löhne und Ausstieg aus der Braunkohle“

 

Zum Jahresauftakt konnten die LINKEN im Kreis Herford zahlreiche Gäste begrüßen. Gekommen waren nicht nur Mitglieder, sondern auch Vertretungen aus Gewerkschaften, der Frauen-, Friedens- und Jugendbewegung und dem „Bündnis gegen Rechts“.

 

Alle trafen sich zum Austausch und zum gemeinsamen politischen Start ins neue Jahr im Haus unter den Linden in Herford.

 Die Kreissprecherin und ehemalige Bundestagsabgeordnete Inge Höger begrüßte die Gäste und blickte mit Optimismus für die LINKE ins neue Jahr. Das letzte Jahr sei für die LINKE sehr erfolgreich gewesen mit guten Ergebnissen insbesondere bei den Bundestagswahlen. Vor allem aber habe es viele Neueintritte gegeben: 8.500 bundesweit, 1.700 in NRW und auch 14 im Kreis Herford. Die meisten der neuen Mitglieder seien junge Leute unter 35. D.h. junge Leute engagieren sich allen Unkenrufen zum Trotz wieder verstärkt politisch und Kapitalismuskritik ist wieder in. Das alte Jahr sei mit Protesten gegen die Klimakonferenz und gegen den Braunkohleabbau beendet worden und das neue Jahr beginne mit der Tarifauseinandersetzung in der Metallindustrie für mehr Lohn und für Arbeitszeitverkürzung. DIE LINKE unterstütze die Beschäftigten in der Metallindustrie und in anderen Branchen für höhere Löhne und Arbeitszeitverkürzung.

 

Die Hauptrednerin des Abends, die Landessprecherin Özlem Alev Demirel, erklärte: „DIE LINKE kämpft mit allen abhängig Beschäftigten im Land. Sie setzt sich für faire Arbeitsbedingungen und Löhne ein, von denen man leben kann.“ Weiter ging Özlem Demirel auf die neue schwarz-gelbe Landesregierung ein, die viel versprochen habe und eine noch schlechtere Politik mache als die abgewählte rot-grüne Regierung. Insbesondere für die ungerechte Bildungspolitik und die schlechte Finanzausstattung der Kommunen sei die alte Landesregierung abgestraft und abgewählt worden. Und gerade hier gebe es bei CDU und FDP nur Ankündigungen aber keine wirklichen Verbesserungen. Auch auf Bundesebene sei bei den Sondierungen über eine erneute CD/CSU/SPD-Koalition nichts Gutes zu erwarten. „Die SPD macht erneut deutlich, dass sie mit dem unsozialen Kurs der vergangenen Jahre nicht brechen wird. Umverteilung des Reichtums in diesem Land, Verbesserungen für Beschäftige und der Ausbau der sozialen Infrastruktur sind kein Ergebnis der Sondierungen.“

 

In vielen Grußworten formulierten DGB, IG-Metall, ver.di, Bündnis gegen Rechts, Begegnungszentrum FlaFla ihre Anforderungen an die Politik der LINKEN.

 

 Gleichzeitig wurde auch klar, dass es viele gemeinsame Ziele gibt, an denen man gemeinsam weiter für höhere Löhne, Umverteilung von Geld und Arbeitszeit und gesellschaftliche Verbesserungen und Veränderungen kämpfen wolle. Der Kampf gegen Rechts ist ein sozialer, war mal der Titel einer Podiumsdiskussion des Bündnisses gegen Rechts. Und dem konnten sich die meisten Gäste anschließen.

 

Und auch die Kommunalfraktionen starten mit viel Elan ins neue Jahre, um auf der kommunalen Ebene für mehr soziale Gerechtigkeit und gegen den Klimawandel einzutreten.