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3. Mai 2014 Inge Höger

Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr gestiegen Weder Entspannung noch Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt!

Die Kommentierung der Agentur für Arbeit in Herford und die entsprechende Berichterstattung in den Medien über eine angebliche Entspannung der Arbeitslosigkeit im Kreis Herford kann die Partei DIE LINKE. Kreis Herford nicht teilen. Ein Blick in die Statistik belegt, dass die offizielle Zahl der Erwerbslosen gegenüber dem Vorjahresmonat um 255 Personen oder 3,1 % stieg.

Und dann hat DIE LINKE nachgerechnet, wie es mit der tatsächlichen Erwerbslosigkeit aussieht. „Viele arbeitslose Menschen werden aus verschiedenen Gründen in der offiziellen Statistik gar nicht mehr erfasst“, erläutert dazu die linke Bundestagsabgeordnete Inge Höger. Im April 2014 waren tatsächlich 10.653 Menschen im Kreis Herford erwerbslos, 2.122 wurden einfach nicht mitgezählt, sondern tauchen in der Rubrik „Unterbeschäftigung“ unter. Arbeitslose, die krank sind oder älter als 58 Jahre als sind oder sich in Beschäftigungsmaßnahmen befinden, werden nicht als erwerbslos gezählt.

„Vor allem die Zahl der älteren Arbeitslosen ist erneut angestiegen“, stellt Eva Peseke fest, die für DIE LINKE für den Kreistag auf Listenplatz 2 mit dem Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik kandidiert. „Das spricht doch dem Gerede des Fachkräftemangels und das alle länger arbeiten müssten, Hohn“, ergänzt Frau Peseke. Sie erwartet von der Bundesagentur insbesondere mehr Ausbildungs- und Qualifizierungsanstrengungen für Langzeitarbeitslose, um ihnen eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt zu geben.