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3. Mai 2014 Inge Hoeger, MdB DIE LINKE

1. Mai 2014

Inge Höger 3.v.L., Stephie Karger 4.v.L.

Inge Höger 3.v.L., Stephie Karger 4.v.L.

Für ein soziales Europa und Löhne, von denen Mann und Frau gut leben können!

Der 1. Mai stand in diesem Jahr auch in Herford unter dem Motto „Gute Arbeit – soziales Europa“. Viele Gewerkschaftskolleginnen und Kollegen nahmen an der Demonstration vom Bahnhof aus teil. Und bei der Kundgebung auf dem Rathausplatz standen die Themen „Gute Arbeit“; die Forderungen nach einem Mindestlohn, von dem Mann und Frau leben können; sowie die diesjährigen Tarifauseinandersetzungen für Lohn- und Gehaltserhöhungen, die nicht nur einen Inflationsausgleich beinhalten, im Mittelpunkt der Reden.

Bei einer Zwischenkundgebung vor MARTa forderten die Kolleginnen und Kollegen den Arbeitgeberverband der Holzindustrie auf, endlich auf die berechtigten Tarifforderungen der IG Metall für die Beschäftigten in der Holzindustrie einzugehen. Bisher wurde nur ein Inflationsausgleich von 1 % angeboten. Das bezeichnen die Beschäftigen zu Recht als „Frechheit“. Sie bekräftigten ihre Forderung nach 4,5 %  Lohnerhöhung und den Anspruch nicht nur auf einen Inflationsausgleich sondern auch auf Teilhabe an der Produktivitätsentwicklung von der die Beschäftigen bundesweit zusehends abgekoppelt werden.

DIE LINKE aus dem Kreis Herford war zahlreich bei der Demonstration und Kundgebung vertreten und stellt dazu fest: „Gute Arbeit ist heute für viele ein schönes Wort, das mit der Realität aber nichts zu tun hat. Schlechte Bezahlung, befristete Stelle, Leiharbeit und ständig zunehmende Hetze bestimmen die Arbeitsbedingungen sehr vieler Beschäftigten. Und die Tariferhöhungen der letzten Jahre haben netto kaum die Inflation ausgeglichen.

Seit Jahren forderten Gewerkschaften und DIE LINKE die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohnes. Die DGB-Kreisvorsitzende Irmgard Pehle machte in ihrer Rede deutlich, dass ein Mindestlohn von nur 8,50 Euro nicht ausreichen wird, um davon ohne Aufstockung leben zu können. Des Weiteren wies sie darauf hin, dass man nicht von guter Arbeit reden könne, wenn sie befristet und schlecht bezahlt sei.

DIE LINKE hat sich an der Maidemonstration beteiligt mit ihren Forderungen für ein Europa der Solidarität und gegen das Europa der Banken und Konzerne, für einen flächendeckenden Mindestlohn von zehn Euro ohne Ausnahmen, gegen das Ausufern befristeter Arbeitsverträge und für das Verbot von Leiharbeit und Werkverträgen.