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7. März 2014 Inge Höger, MdB DIE LINKE

Fukushima mahnt - Atomkraftwerke sofort abschalten Mahnwache am 10. März, 17-18 Uhr, am Linnenbauer Platz in Herford

Am 11. März jährt sich zum dritten Mal der atomare Super-GAU von Fukushima. DIE LINKE. Kreisverband Herford gedenkt der vielen Opfer, die infolge des Erdbebens und der Atomkatastrophe von Fukushima ums Leben gekommen sind und noch heute an den Nachwirkungen erkranken.

"Die Opfer von Fukushima mahnen uns", erklärt LINKE-Kreissprecherin Inge Höger. "Laut der Ärzteorganisation IPNNW erhöhte sich im Gebiet um Fukushima die Säuglingssterblichkeit enorm, zudem werden bis zu 80.000 neue Krebsfälle erwartet", so die Bundestagsabgeordnete weiter. "Die erschreckend hohen Zahlen beweisen: Atomkraft ist keine harmlose Brückentechnologie, sondern gehört sofort weltweit abgeschaltet. Doch die Bundesregierung ist nicht bereit, sich mit der Atommafia anzulegen. Das Hick-Hack um die Atommüll-Endlagersuche beweist, dass die deutschen Atomkonzerne weiterhin das Sagen haben. Nur ein sofortiger Atomausstieg und ein grundgesetzliches Verbot der Atomkraft stellen sicher, dass ein Atomausstieg unumkehrbar ist", so Höger abschließend.

DIE LINKE. Kreisverband Herford wird sich daher weiter an den Protesten der Anti-Atom-Bewegung beteiligen und für den sofortigen Atomausstieg eintreten. Daher ruft DIE LINKE zur Teilnahme an der Mahnwache des örtlichen Anti-Atom-Bündnisses am 10.März 2014 von 17-18 Uhr am Linnenbauer Platz in Herford auf.

Zugleich setzt sich DIE LINKE für die Ächtung von Atomwaffen und ein Verbot aller Exporte deutscher Atomtechnologie in andere Länder und die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau ein. Wer die Atomkraftwerke im eigenen Land stoppen will, darf nicht zulassen, dass mit Uran aus Gronau Atomkraftwerke in den USA, in Belgien oder Japan betrieben werden.