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26. Februar 2014 Fabian Stoffel

Gehrenberg nicht zerstören! Drei Millionen Euro besser in ein städtisches Gesamtkonzept zur Konversion investieren!

Das alte Kaufhofgebäude in der Herforder Innenstadt steht seit Jahren zum Großteil leer. Nun soll sich scheinbar – mal wieder - etwas bewegen. Ein Investor würde das Gelände kaufen, wenn die Stadt für 3,1 Millionen Euro zwei Häuser am Gehrenberg kauft und dann abreißt. Damit soll ein Zugang zu einem neuen Einkaufszentrum auf dem Kaufhofgelänge geschaffen werden. Viele Einwohnerinnen und Einwohner in Herford fragen sich schon seit Wochen, was dies für ein Schildbürgerstreich sein soll. 3,1 Mio. Euro, um zwei Gebäude abzureißen. Denn es gibt ja Zugänge zum ehemaligen Kaufhof, einer direkt vom Linnenbauplatz – also vom Gehrenberg.

“DIE LINKE in Herford lehnt dieses Projekt strikt ab!“ erklärt dazu Fabian Stoffel, Sprecher des Kreisverbandes DIE LINKE. “Eine solche Baumaßnahme würde nicht nur das gewohnte Innenstadtbild stark verändern, sondern wäre auch eine vollkommen unsichere und falsche Anlage von drei Millionen Euro Steuergeldern, wenn einem Investor, der sich jederzeit anders entscheiden kann und der sehr wahrscheinlich nur bei hohem Profit in dem Projekt bleiben wird, der rote Teppich ausgerollt wird“, so Fabian Stoffel.

Inge Höger, Bundestagsabgeordnete und Sprecherin des Kreisverbandes DIE LINKE, ergänzt: „Inzwischen wurde bekannt, dass es andere mögliche Investoren gibt, die ohne zusätzliche Subventionen Projekte an diesem Standort realisieren würden. Bevor die Stadt hier 3,1 Mio. für die Schaffung zusätzlicher Einkaufsflächen bei schon vielen Leerständen in der Stadt zum Fenster rauswirft, sollte sie sich zunächst um ein städtisches Gesamtkonzept zur Konversion der Liegenschaften der Britischen Streitkräfte bemühen. Hier sollte besser das Vorkaufsrecht für die Flächen genutzt werden, statt privater Spekulation die Tür zu öffnen.“

Der Sprecher des Stadtverbandes Herford der LINKEN, Wolfram Hüffner ergänzt: „

„Es stellt sich auch die Frage, warum die Entscheidung über diese Angelegenheit noch schnell vor den anstehenden Kommunalwahlen im Mai getroffen werden soll. Es wäre ein wesentlich demokratischerer Prozess, diese Entscheidung nach den Wahlen zu fällen, denn so wäre den Einwohnerinnen und Einwohnern eine Möglichkeit zur Mitbestimmung gegeben.“