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28. April 2014 Ulrich Adler

Ratsantrag Investitionen am Löhner Bahnhof

Die Linke bringt folgenden Antrag zur Abstimmung im Rat ein:

 

„Der Rat der Stadt Löhne errichtet ein Projekt zur „Instandsetzung des Löhner Bahnhofs“ und wirbt für ein Investitionsanschubprogramm .

Die Familie Di Fede, die das Bahnhofsgebäude erworben hat, und gemeinsam mit dem Initiativkreis „Löhne Umsteigen“ das Bahnhofgebäude verschönern und in einen angstfreien Raum gestalten möchte, bekommt mit diesem Projekt Unterstützung seitens der Stadt Löhne.

Das Projekt „Instandsetzung des Löhner Bahnhofs“ soll mit einer Anschubfinanzierung von zunächst 100 000 Euro gestartet werden. Dafür sollen Mittel aus dem städtischen Haushalt aufgebracht werden und die Sparkasse Herford und andere Sponsoren gewonnen werden.

Weitere Geldmittel zur Sanierung des Bahnhofs werden beim Land NRW und beim Bund beantragt.

Mit der Deutschen Bahn AG wird ein koordiniertes Vorgehen vereinbart, um die Löhner Bahnhofsanlage zu erneuern, zu modernisieren und Barrierefreiheit herzustellen.

Für eine zu errichtende, ausreichend dimensionierte Radstation in der Nähe des Bahnhofsgebäudes sind Betreiber zu gewinnen.

Mit dem Diakonischen Werk ist die Möglichkeit der Errichtung einer Bahnhofsmission zu erörtern.“


Begründung:


Der Löhner Bahnhof ist ein herausragendes Beispiel des drastischen Zusammenbruchs der öffentlichen Infrastruktur in unserer Region. Der Verfall des Bahnhofs hat zur Folge, dass das Löhner Bahnhofsumfeld zu einer Vandalismus-Hochburg in Ostwestfalen wurde. Viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich - besonders abends - auf dem Bahnhofsgelände nicht mehr sicher.

Eine Kameraüberwachung wurde allgemein als notwendig erachtet, löst aber nicht das grundsätzliche Problem des desolaten Bahnhofs. Eine Belebung des Bahnhofs durch Gastronomie, kleine Geschäfte und eine bewachten Radstation wäre die bessere Lösung, den Bahnhof wieder schön und sicher zu machen. Die Gastronomie , der Wartesaal wurden seit langem geschlossen. Es gibt dort nicht einmal eine Toilettenanlage und Fahrstühle zu den Gleisen für Menschen mit Behinderungen. Die Städte Bad Oeynhausen, Herford, Bünde Kirchlengern sind dabei, ihre Bahnhöfe als städtischen Mittelpunkt zu gestalten. Das muss auch für Löhne möglich sein

Unsere Stadt soll zukunftsfähig und lebenswert gestaltet werden. Der Löhner Bahnhof könnte ein kultureller Treffunkt werden, der mit den verschiedensten Verkehrsmitteln und zu Fuß gut und sicher erreichbar ist. Die unmittelbare Nähe zur Werretalhalle, zur Musikschule und dem Stadtkern könnte den Löhner Bahnhof zu einem Multiplikator einer guten Stadtkernentwicklung werden lassen


Dieser Antrag wurde abgelehnt!