Kontakt

DIE LINKE
Kreisverband Herford

Radewiger Straße 10
32052 Herford
Tel.: 05221 - 1749072
Fax: 05221 - 1749073

info@dielinke-herford.de


Bürozeiten:

Di 14:00 bis 18:00 

Do 14:00 bis 18:00 


 
18. Dezember 2013 Inge Höger, MdB DIE LINKE. im Bundestag

NEIN zu verkaufsoffenen Sonntagen

DIE LINKE fordert Politik auf, die Interessen der Verkäuferinnen zu beachten!

Die CDU in Herford möchte die verkaufsoffenen Sonntage In Herford in Zukunft auf die Ortsteile in Herford erweitert sehen. Statt der bisher vier wären dann elf Sonntage verkaufsoffen. DIE LINKE im Kreis Herford ist nicht nur gegen die diskutierte Ausweitung der verkaufsoffenen Sonntage, sondern lehnt den Kommerz an Sonntagen generell ab. 

 Dagegen macht Ralph Pohlmann von der CDU sich öffentlich Gedanken über eine Ausweitung der verkaufsoffenen Sonntage und erläutert, er habe gerade in der Vorweihnachtszeit Gespräche mit den Geschäftsinhaberinnen und Inhabern geführt. Er wolle den gesetzlich zulässigen Rahmen in Zukunft besser ausnutzen und kann sich vorstellen, in Zukunft nicht nur in der Innenstadt der Stadt Herford, sondern auch in den Ortsteilen die Geschäfte an Sonntagen zu öffnen.

DIE LINKE lehnt dieses Vorhaben strickt ab, denn für uns sind die Rechte der Beschäftigten höher einzustufen als ökonomische Interessen. Gerade in Bezug auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind die häufig üblichen sechs Arbeitstage und überlange Öffnungszeiten bis 20 oder gar 22 Uhr fragwürdig. Der Großteil der Einzelhändlerinnen und Einzelhändler ist faktisch nicht der Tarifbindung unterworfen  und ist daher auch nicht in der Pflicht für den zusätzlichen Sonntag Zuschläge zu zahlen. Dazu kommen noch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf 450€ Basis denen dieser Tag einfach auferlegt wird. Da hilft auch nicht die allseits gepriesene Freiwilligkeit. Und warum gerade eine Partei mit dem „C“ im Namen die Sonntagsruhe außer Kraft und den Kommerz ausweiten möchte, erschließt sich der linken Bundestagsabgeordneten, Inge Höger, nicht.

 „Den Sonntag einem Werktag gleichzusetzen, raubt den Menschen gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit wichtige und wenige Stunden der Besinnlichkeit und der Ruhe. Außerdem profitieren davon in der Regel nur die großen Einzelhandelsketten. Diese können den zusätzlichen Personalaufwand am ehesten verkraften. Doch die kleineren Läden können dieses Spiel oft nicht mitmachen und fahren so auch noch Verluste ein“, so Fabian Stoffel, Sprecher des Kreisverbandes der LINKEN Herford, „Verkaufsoffene Sonntage haben eine familienfeindliche Tendenz und fördern die rücksichtslose Profitgier der Großunternehmen.“