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15. Mai 2014

Bericht der Linksjugend zum Tag der Arbeit

Mitglieder von Solid am 1.Mai in Herford

Mitglieder von Solid am 1.Mai in Herford

Am 1. Mai, dem internationalen Tag der Arbeit, nahm auch die Linksjugend Herford teil, um für würdigere und bessere Beschäftigungsverhältnisse für ArbeiterInnen, nicht nur in Deutschland, sondern in allen Ländern der Welt zu demonstrieren.

Trotz steigendem Wohlstands und wachsender Produktivität befinden sich Milliarden von Menschen in prekärsten Lebenssituationen. Für allzu Viele ist die Sorge um ihren Lebensunterhalt eine alltägliche Last, während eine winzige Elite sich einen dekadenten Luxus leistet. Dabei wird durchweg von bürgerlichen Parteien und Medien ignoriert, dass dieser Wohlstand von den ArbeiterInnen erwirtschaftet wird. Sie sind es, die Wert schaffen und zugleich sind sie es, die am wenigsten von ihm profitieren. Die BesitzerInnen der Produktionsmittel, die KapitalistInnen, sind es, die sich unrechtmäßig den von den ArbeiterInnen erwirtschafteten Mehrwert aneignen. Wir fordern, dass das Produkt der Arbeit denen zukommt, die sie verrichten! Wir fordern eine prinzipielle Umgestaltung des gegenwärtigen Gesellschaftssystems, welches auf Ausbeutung und Erniedrigung fußt! Der 1.Mai ist ein Tag um solche Forderungen zu artikulieren. Die Meinungshoheit an solchen Tagen darf nicht bei den systemerhaltenden Kräften liegen, sondern muss bei denen sein, die das System radikal in Frage stellen. Einen Teil dazu trug die Linksjugend Herford an dem diesjährigen Tag der Arbeit bei, indem sie auf das Aktionsbündnis Blockupy aufmerksam machte und darüber informierte. Blockupy richtet sich gegen das Spardiktat der EU mit ihrem Daumenschraubeninstrument EZB, die versucht, das gegenwärtige Wirtschaftssystem, das zulasten der Armen und Benachteiligten geht, aufrecht zu erhalten. Blockupy hat dabei einen betont internationalen Charakter. Es ist eine Kooperation von EuropäerInnen aus den verschiedensten Ländern.

Jede/r, der/die sich dem Protest gegen diese Ausbeutung anschließen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, sich am 17. Mai mit den AktivistInnen der Region nach Dortmund zu begeben, wo die diesjährige Blockupy-Demonstration statt findet.