1. April 2011 DIE LINKE im Rat Herford

DIE LINKE im Rat Herford äußert sich zum Bauvorhaben Herford Dickenheide Süd

Erika Zemaitis

Erika Zemaitis

 Die Bebauung der Dickenheide ist überflüssig

 

Herford ist schon zersiedelt genug. Der Ausdruck „Lückenschluß“ für ein Areal von über 200m ist Satire.

Die  Bebauung wäre eine weitere unnötige zerstörerische Versiegelung von schützenswerter

Flora und Fauna.

 

Die Bebauung von freien Grundstücken in innerstädtischen Bereichen sind den äußeren ländlichen Bereichen vorzuziehen,

 

Im Zuge des demografischen Wandels wäre es doch auch für Herford gut, die Idee, “ jung kauft alt“ zu forcieren, wie es im benachbarten Hiddenhausen erfolgreich angewandt wird.

 

Dadurch kann verhindert werden, dass leer stehende Häuser in der Stadt verrotten.

Künftig ist durch den Abzug der Briten mit noch mehr Leerständen zu rechnen.

Es gilt neue Wohnkonzepte perspektivisch zu entwickeln, die einer Vereinsamung der Menschen entgegen wirkt.

 

Dass immer mehr Filetstücke in den ländlichen Gebieten Herfords, um die es sich eindeutig in der Dickenheid-Süd handelt, zur Bebauung von Einfamilienhäusern freigegeben werden, lässt Klientelpolitik vermuten.

 

Die Infrastruktur in der Dickenheide ist mangelhaft. Die Grundschule ist jetzt schon überbelastet ebenso der Kindergarten, der dazu auch noch baulich desaströs ist.

 

Wer in Zukunft seine Kinder auf eine weiterführende Schule schicken muss, kann dies nur

per “ Mamataxi “ in benachbarte Orte tun, die eine adäquate Bildungsstätte unterhalten.

 

Wem nützt also die Bebauung dieses Naturgebietes? Der Stadtkasse, die sich mehr Steuern durch zahlungskräftige neue Hausbesitzer erhofft?