27. Mai 2015 Fabian Stoffel

Solidaritätserklärung des Kreisverbandes DIE LINKE.Herford

DIE LINKE. Herford erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten. Die Kreissprecherin Inge Höger, MdB, und der Kreissprecher und Kreistagsfraktionsvorsitzende Fabian Stoffel fordern die Arbeitgeber auf, endlich ein Angebot auf den Tisch zu legen, das die Berufe in den Sozial- und Erziehungsdiensten deutlich aufwertet:

„Es ist ein Skandal, welches Schauspiel die überwiegend kommunalen Arbeitgeber hier auf dem Rücken der Beschäftigten, der Eltern und nicht zuletzt auf dem Rücken der Kinder aufführen. Trotz der massiven Belastungen der Erzieherinnen und Erzieher, der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sind die Arbeitgeber nicht zu einer vernünftigen Aufwertung dieser gesellschaftlich so wichtigen Berufe bereit. Auf die Lippenbekenntnisse von Bürgermeistern, die immer wieder beteuern, dass sie in die Zukunft und die Bildung investieren würden und Verständnis für die Betroffenen heucheln müssen endlich Taten folgen. Das Gehalt der Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten liegt immer noch auf dem Niveau von 1991. Der Stresspegel und die Arbeitsbelastung nehmen jedoch stetig zu. DIE LINKE. steht an der Seite der Beschäftigten und unterstützt Ihre Forderung nach einer Aufwertung voll und ganz!"

 

Andreas Höltke von der Fraktionsspitze der Linken Kreistagsfraktion ergänzt:

"Der richtige Adressat für Beschwerden von Betroffenen des Streiks sind die verantwortlichen Arbeitgeber in den Rathäusern und den Jugendämtern. Eltern sind selbstverständlich dazu eingeladen in ihrer Kita nach den entsprechenden Adressen zu fragen um Beschwerden direkt an die Verantwortlichen zu richten.

Unterstützen wir für unsere Kinder die Beschäftigten in den Kitas und der Sozialarbeit und richten wir unseren Frust gegen die, die uns den Schlamassel eingebrockt haben.“


 

Das muss drin sein: Sozial- und Erziehungsdienste jetzt aufwerten!