Im Sept. 2005 wurde ich über die Landesliste NRW der Linkspartei in den Bundes-tag gewählt. Der Erfolg bei den Bundestagswahlen belegte die Notwendigkeit einer starken linken Partei in Deutschland. Die linke Bundestagsfraktion war das Referenzprojekt für die noch zu gründende Partei DIE LINKE. In die Parteipolitik bin ich damals gegangen aufgrund der Agenda 2010, der Militarisierung der deutschen Au-ßenpolitik, der Basta-Politik von Schröder, Fischer und Rot-Grün. Mir war von An-fang klar, dass ein linkes Projekt in Deutschland nur Erfolg haben kann, wenn es gelingt, eine starke linke Partei aufzubauen und die linken Kräfte zu bündeln. Das Zusammengehen von Linkspartei und WASG war dann für Mitte 2007 geplant.
Im Kreisverband Herford der WASG hatten wir Ende 2006 nach den Rücktritten von Alois Stiegler und Anke Reichwald das Problem, KandidatInnen für den Kreisvorstand zu finden. Es wurde dann einen gemeinsamen Übergangsvorstand mit Stephie Karger von der PDS und mir für die WASG als Sprecherinnen gebildet, der die Aufgabe hatte, die Parteien auch im Kreis Herford zusammen zu führen.
Ich habe die Aufgabe der Sprecherin dann sowohl 2006 als auch 2007 für den Kreisverband übernommen, um die Gründung der Partei auch im Kreis Herford nicht nur zu begleiten, sondern aktiv für den Aufbau der Partei im Kreis Herford und die Einhaltung von Haltelinien linker Politik einzutreten:
- keine Privatisierungen
- kein Stellen- und Personalabbau im öffentlichen Sektor
- Ausbau der öffentlichen Daseinsvorsorge
- Weg mit den Hartzgesetzen
- Frieden und Abrüstung
Und auch das Thema Frauen- und Gleichstellungspolitik, die Einhaltung der Ge-schlechterquote war mir immer ein wichtiges Anliegen.
Darüber hinaus gast es, die Superwahljahren 2009 und 2010 konsequent für den Parteiaufbau nutzen und in den Wahlen für LINKE Politik zu werben. Diese Wahlkämpfe haben wir nun erfolgreich überstanden. Es ist uns zwar nicht gelungen, die von neoliberaler Politik Enttäuschten, die NichtwählerInnen in größerem Umfang für die Wahlen zu gewinnen, aber wir haben Achtungserfolge errungen. Dafür danke ich allen WählerInnen und den aktiven WahlkämpferInnen.
2009 wurde ich erneut auf Platz drei der Landesliste NRW in den Bundestag ge-wählt. Als Mitglied im Verteidigungsausschuss habe ich inzwischen Aufgaben in der Vernetzung der bundesweiten Friedensbewegung sowohl bei den Protesten gegen das NATO-Kriegsbündnis als auch gegen den Krieg in Afghanistan übernommen. Seit meiner Teilnahme an der GAZA-Friedensflottille werde ich noch mehr zu bundesweiten Diskussionen und Veranstaltungen eingeladen und habe kaum noch Zeit für den Kreisverband. Im Rahmen der Programmdiskussion werde ich auf Bundes- und Landesebene in die Programmdebatte eingebunden sein und auch von daher wird mein Zeitkontingent enger werden. Ich kandidiere deshalb nicht erneut als Sprecherin für den Kreisverband.
DIE LINKE ist noch nicht aus den Kinderschuhen heraus. Insbesondere müssen die LINKEN noch lernen, sich in den Kommunalparlamenten konsequent für die Interessen ihrer WählerInnen einsetzen. In der Schulung und der Vernetzung der KommunalpolitikerInnen gibt es noch viel zu tun. Der neue Vorstand hat viele Aufgaben!
‚Wir zahlen nicht für Eure Krise!’ Für diese Forderung gehen wir im Herbst auf die Strasse und dies ist auch die Ansage in den Haushaltsberatungen.
Gesundheitlicher Ungleichheit im europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung

2010 ist das Europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Wir wollen aufzeigen, dass soziale und gesundheitliche Ungleichheit direkt miteinander korrelieren. Wir fragen die Bundesregierung nach ihren Maßnahmen zur Verminderung der gesundheitlichen Ungleichheit (mit besonderem Augenmerk auf die Validität der Daten und der Maßnahmen) und wollen darstellen, dass gesundheitliche Ungleichheit nicht ohne eine Verminderung der sozialen Ungleichheit bekämpft werden kann.
Die Verringerung sozial bedingter gesundheitlicher Ungleichheit erfordere ein deutliches Bekenntnis zu Gesundheit als Gut, das allen Menschen in gleichen Maßen zustehe, so MdB Inge Höger. Sie erfordere eine Politik, die sowohl die sozialen Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten in den Blick nehme, als auch deren Auswirkungen auf die Gesundheitschancen. Von zentraler Bedeutung sei daher eine ausgleichende Sozialpolitik, eine gesundheitsförderliche Gesamtpolitik und eine Gesundheitspolitik, die besonders die sozial benachteiligten Menschen mit partizipativen Ansätzen in Versorgung und Gesundheitsförderung erreiche. Konkrete, messbare Endpunkte oder Zwischenschritte zur Verringerung ungleicher Gesundheitschancen für festgelegte Zeiträume seien notwendig, um Fortschritte sicher benennen und quantifizieren zu können. Nur dann könne Politik gegebenenfalls steuernd eingreifen.
MdB Inge Höger zeigt einige der Gesundheitsbereiche auf, die in der Großen Anfrage der Fraktion der LINKE an die Bundesregierung hinterfragt werden:
- Soziale Ungleichheit und Gesundheit
- Gesundheitsförderung im Betrieb
- Kinder/Familien
- Menschen mit Behinderungen
- Soziale Ungleichheit und Pflegebedürftigkeit
- Gesundheit und Geschlecht
- Menschen mit Migrationshintergrund
- Eigenbeteiligungen/private Gesundheitsausgaben
- Finanzierung/Wahltarife:
- Zugang zum Gesundheitssystem, Patientensicherheit

Auf die Einladung der Bundestagsabgeordneten Inge Höger zu einer Frauenreise des Bundespresseamtes nach Berlin reagierten die Frauen schnell. In kürzester Zeit waren alle Plätze belegt. So fuhren 50 Frauen aus Herford, Bad Salzuflen und Bielfeld, sogar aus Paderborn, gemeinsam in die Bundeshauptstadt.
Ein Highlight war gewiß der Besuch in der Ausstellung der mexikanischen Künstlerin Frieda Kahlo, deren Werk momentan im Martin-Gropius-Bau zu sehen ist. Das dramatische Leben der Künstlerin und ihr vielfältiges künstlerisches Schaffen hat alle Teilnehmerinnen sehr bewegt, zumal sie eine ungemein anschauliche und engagierte Museumsführung genießen konnten. Aber auch der Besuch des Bundestags und des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, stießen bei den 50 Teilnehmerinnen, von denen viele in frauenpolitischen Zusammenhängen arbeiten und engagiert sind, auf großes Interesse. So wurde nicht nur beim Fachvortrag des Ministeriumsreferenten intensiv und scharf diskutiert, auch untereinander nutzten die Frauen die Fahrt für vielfältigen Austausch und Netzwerktätigkeit.
Besonders das Gespräch mit der Abgeordneten war ein wichtiger Austausch und es viele Frauen nutzten die Gelegenheit, Inge Höger direkt eine Frage stellen zu können.
Dank des guten Wetters war auch der Besuch der Pfaueninsel, wo eine Ausstellung über das Leben von Königin Luise von Preußen zu erwandern war, ein voller Erfolg.
Das Büro von Inge Höger plant in diesem Jahr noch eine Reise, diese dann zum Thema Gesundheitspolitik. Auch sie ist bereits ausgebucht.
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!
Zunächst gratuliere ich ganz herzlich zu Eurem Erfolg vor dem Arbeitsgericht!
Ihr habt für zwei ganz wichtige Etappenziele gekämpft und beide habt Ihr nun erreicht! Das Urteil des Herforder Arbeitgerichtes ist für Euch ein großer Erfolg:
die fristlosen Kündigungen gegen die Kolleginnen und Kollegen wurden aufgehoben und der von der Belegschaft gewählte Betriebsrat darf seine Arbeit aufnehmen .
Doch Ihr habt viel mehr gemacht! Ihr habt gezeigt, dass es sich lohnt, mit klaren Forderungen und einer gehörigen Portion Zähigkeit für seine Rechte als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer einzutreten und zu kämpfen. Durch Euch sind auch andere aktiv geworden; haben sich Euren Arbeitskampf mit auf die Fahnen geschrieben. Eine breite Welle der Solidarität unterstützte Euch. Eine große öffentliche Aufmerksamkeit und verschiedene Solidaritätsaktionen und haben Euch geholfen, diese lange ungewisse, nervenaufreibende Zeit durchzustehen. Stärke durch eine solidarische Gemeinschaft – auch das habt Ihr durch Euren Arbeitskampf gezeigt!
Firmenchef Kai-Uwe Westerwelle musste sich dem Urteil des Arbeitsgerichts Herford von letzter Woche beugen. Ihm wurde rechtswidriges Verhalten bescheinigt. Eindeutig wurde ihm klar gemacht, dass auch seine Firma nicht im rechtsfreien Raum lebt und er Arbeitnehmer nicht der reinen Willkür aussetzen darf.
Ähnliche Willkür im Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mussten wir auch in der Lippischen Landesklinik Dr Spernau erleben. Auch dort haben sich Kolleginnen und Kollegen erfolgreich gegen eine willkürliche Aussperrung gekämpft und die Aufnahme von Tarifverhandlungen erzwungen.
Ihr habt noch mehr vor und damit seid Ihr auf einem guten Weg. Es stehen noch Tarifverhandlungen und weitere Verfahren um gerechten Lohn an.. Auch bei diesen weiteren Kämpfen möchte ich Euch die Unterstützung der Partei DIE LINKE und auch meine zusichern.
Wir wünschen Euch und dem neuen Betriebsrat viel Geschick und Erfolg bei den anstehenden Aufgaben wie der Umsetzung der Tariflöhne, bei den Regelungen für Überstunden, Samstagsarbeit etc. Die IG BAU hat zudem Klage eingereicht, weil bei vielen von Euch der Lohn 30 Prozent, bei manchen Arbeitern sogar bis zu 44 Prozent unter dem ortsüblichen Tarif gewesen sei.
Nun wird am 13. August vor dem Arbeitsgericht Herford darum gehen, die Differenz der letzten drei Jahre zu diesen Löhnen zu erstreiten – insgesamt etwa 500.00 Euro.
Auch hier möchten wir Euch unterstützen, Euch unsere volle Solidarität zusichern und hoffen, dass Ihr auch bei dieser Etappe Eures Arbeitskampfes Erfolg habt und so ein klares positives Signal für andere Kolleginnen und Kollegen setzen könnt..
Auch auf Bundesebene werde ich Eure Anliegen vorantreiben. Gemeinsam mit der Fraktion DIE LINKE fordere ich schon seit langem von der Bundesregierung, die Gesetzeslücken bei der Leiharbeit rasch zu schließen. Die Behauptung der Bundesregierung, dass Leiharbeit durch Lohneinbußen Arbeit für gering Qualifizierte schafft, hat sich zum wiederholten Mal als haltlos erwiesen, Das ist ein aktuelles Ergebnissen der deutschlandweiten Studie der Universität Erlangen-Nürnberg zur Arbeitsflexibilisierung bei Unternehmen.
Leiharbeit nimmt in allen Bereichen massiv zu und setzt damit inzwischen alle Bereiche des deutschen Arbeitsmarktes einem verschärften Lohndumping aus. Die Regierung hat die zum Teil massiven Lohneinbrüche bislang immer damit legitimiert, dass es sich um einen Jobmotor für Geringqualifizierte handle. Diese Behauptung wurde inzwischen schon mehrfach widerlegt. Die Studie der Uni Erlangen-Nürnberg belegt, dass die verheerenden Auswirkungen der Leiharbeit jetzt zunehmend in den Bildungsspitzen einsetzen. Für 80 Prozent der befragten Unternehmen war ein hohes Qualifikationsniveau entscheidend bei der Beschäftigung von Leiharbeitern. Leiharbeit wird also vor allem dazu genutzt, gesicherte Beschäftigung mit einer prekären Tariflinie anzugreifen.
Eure
Inge Höger
DIE LINKE Kreisverband Herford und sieben weitere Organisationen haben am Freitag zur Demonstration gegen die israelische Militäraktion und für eine Ende der Blockade in Gaza aufgerufen. Nahezu 500 Menschen beteiligten sich am Demonstrationszug durch Herfords Innenstadt. Der Schlüssel zum Frieden für Israel ist Gerechtigkeit für Palästina lautete das Transparent, dass Inge Höger gemeinsam mit vielen anderen dem Zug vorantrug.
Bei der Abschlusskundgebung auf dem Alten Markt sprach neben Yousef Taha, Sprecher der Palästinensischen Gemeinde Herford, und Kassem Fadel von der Arabischen Gemeinde Herford auch Inge Höger.
Sie rief dazu auf, die Hilfe für Gaza fortzusetzen und forderte nachdrücklich, Israel müsse die Blockade endlich beenden. Sie betonte die Bedeutung der internationalen Solidarität mit den Menschen im Gaza-Streifen und verurteilte die Aggression des israelischen Militärs.
Inge Höger war an Bord der Mavi Marmara, eines der angegriffenen Schiffe, auf dem die israelische Armee mindestens 9 Menschen ermordete (s. erste Augenzeugenberichte, Pressekonferenz am 01.06.2010, mehr. . .).
Sie war aus Solidarität mit der Bevölkerung im Gaza-Streifen mit auf die Free Gaza Flottille gekommen. Am Montag früh wurde sie vom Militär verhaftet, überfallen, gewaltsam in den israelischen Hafen Ashdod verschleppt und Dienstag Nacht nach Deutschland abgeschoben.
Inge Höger fordert eine sofortige, unabhängige internationale Untersuchung des Angriffs auf den Hilfskonvoi, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und die Blockade des Gaza-Streifens unverzüglich aufzuheben.
Nach 4 Tagen ohne Möglichkeit sich zu waschen oder zu essen (nur auf dem Schiff übrig gebliebene Müsliriegel etc. konnten gegessen werden) haben Annette Groth und Inge Höger ihr Frühstück in Deutschland genossen und tauschten sofort erste Berichte aus.
Inge und Annette waren auf dem Frauendeck, wurden dort eingeschlossen, dann mit Kabelbindern gefesselt, durchsucht und dann einzeln an Deck gerufen. Alle waren von der Brutalität des israelischen Angriffs überrascht und verurteilen den Angriff auf das Schärfste. Trotz aller Belastungen gab Inge dann noch Interviews wie z.B. auch dem WDR Bielefeld.
Der Kreisverband Herford ist glücklich, daß Inge und ihre Begleiter unverletzt wieder hier sind.
Der Kontakt zu den beiden Abgeordneten Annette Groth und Inge Höger, die zur Zeit mit der Solidaritätsflotte "Ship to Gaza" unterwegs sind, ist heute im Morgengrauen abgebrochen als bewaffnete israelische Spezialkräfte das türkische Passagierschiff "Mavi Marmara" enterten. Der Überfall der Spezialkräfte fand in internationalem Gewässer statt; dabei sind bis zu 20 Personen getötet und mehr als 50 verletzt worden. Die fünf deutschen Teilnehmerinnen der Solidaritätsflotte mussten am Samstag auf das türkische Passagierschiff umsteigen, da ihr ursprüngliches Schiff, die "Challenger I", aus ungeklärten Gründen nicht mehr seetauglich war.
Insgesamt sind fünf deutsche Staatsbürger, von denen es bis jetzt kein Lebenszeichen gibt, an Bord:
- Annette Groth MdB
- Inge Höger MdB
- Norman Paech [ehemaliger MdB]
- Matthias Jochheim [stellvertr. IPPNW-Vorsitzender]
- Nader El Sakka [Palästinensische Gemeinde Deutschland e.V.]
Zur Erstürmung der Flottille mit Hilfsgütern für den Gazastreifen durch israelische Soldaten erklärt Gregor Gysi, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE: . . .
"Hilfe in humanitären Notlagen darf nicht durch militärische Aktionen und Drohungen verhindert werden. Daher bitten wir die israelische Regierung, den maritimen Hilfskonvoi für die Menschen im Gazastreifen ungehindert passieren zu lassen", fordert Annette Groth, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die gemeinsam mit ihrer Fraktionskollegin Inge Höger derzeit mit der internationalen "Free Gaza"-Flotte unterwegs in den Gazastreifen ist.
Höger, Abrüstungsexpertin der Fraktion, ergänzt: "Wir begrüßen, dass auch der gerade erschienene Jahresbericht von Amnesty International auf die massive Verletzung der Menschenrechte und die angespannte humanitäre Lage infolge der Blockade des Gazastreifens aufmerksam macht. Leider haben bis jetzt weder die Bundesregierung noch die Europäische Union die völkerrechtswidrige Abriegelung des Gazastreifens verurteilt und sich auch nicht ernsthaft für den Wiederaufbau der durch den Krieg im Winter 2008/2009 zerstörten Gebäude und Infrastruktur eingesetzt."
"Wir erwarten, dass Deutschland und die EU wenigstens die Hilfsinitiative der "Free Gaza"-Flotte mit allen ihnen zur Verfügung stehenden diplomatischen Mitteln unterstützen", so Groth. "Bis jetzt hat uns das Auswärtige Amt jegliche Unterstützung versagt. Man warnte uns vor - nicht näher erläuterten - "Gefahren" für unsere Person und riet uns daher von der Teilnahme am Hilfskonvoi ab. Hiermit fordern wir die Bundesregierung auf, sich wie die irische Regierung an Israel zu wenden, und um freies Geleit für die Flotte nach Gaza zu bitten."
weitere Informationen:. . .



Israel will verhindern, dass pro-palästinensische Aktivisten die Seeblockade des Gazastreifens durchbrechen. Es droht den Aktivisten mit Festnahme. Die "Gaza-Solidaritätsflotte" soll am Samstag eintreffen.
Die bislang größte „Gaza-Solidaritätsflotte" ist derzeit unterwegs in Richtung auf den seit drei Jahren von Israel blockierten Küstenstreifen. Israel will mit allen Mitteln verhindern, dass die acht Schiffe mit 700 pro-palästinensischen Aktivisten an Bord die Seeblockade des Gazastreifens durchbrechen. Wir bereiten uns auf jedes Szenario vor, sagte der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Yigal Palmor, am Donnerstag. Alle, die versuchten, die Seeblockade zu durchbrechen, würden als Gesetzesbrecher behandelt.
Die Gaza-Solidaritätsflottewird am Samstag in den Küstengewässern vor dem Gazastreifen erwartet. Die Aktivisten wollen humanitäre Hilfsgüter wie Medikamente und Nahrungsmittel in das weitgehend von der Außenwelt abgeriegelte palästinensische Gebiet bringen. Eine israelische Organisation kündigte an, dass sie in einer Art Gegendemonstration mit einer eigenen Flottille den internationalen Aktivisten entgegenfahren werde.
Die Armee bereite sich nun auf die Festnahme Hunderter von Aktivisten im Hafen der israelischen Stadt Ashdod vor, schrieb die Zeitung Israel Hayom am Dienstag. Von dort sollten sie nach Beersheva ins Gefängnis gebracht werden. Die Mitreisenden, darunter mehrere Politiker und Künstler, stammen nach palästinensischen Angaben aus bis zu 60 verschiedenen Ländern.
Seit August 2008 hat die Bewegung Free Gaza immer wieder Schiffe in den Gazastreifen geschickt, von denen fünf ankamen. Vor einem Jahr wurde ein "Solidaritätsschiff von der israelischen Armee aufgebracht.
Zu den 700 internationalen Aktivisten an Bord der aktuellen Flotte gehört auch die deutsche Bundestagsabgeordnete Annette Groth (Die Linke). "Wir wollen die internationale Aufmerksamkeit auf die Blockade des Gazastreifens lenken. Die verstößt gegen jegliches Völkerrecht und die internationale Menschenrechtskonvention", sagte Groth der Deutschen Presse-Agentur. Auf die israelischen Gegenmaßnahmen angesprochen, sagte die Bundestagsabgeordnete: "Die Israelis sagen ganz offen, dass sie ein Internierungslager einrichten. Wir müssen damit rechnen, dass Soldaten an Bord kommen. Lustig ist das nicht.
Im Team der schwedischen Organisation Ship to Gaza" reist auch der Schriftsteller Henning Mankell mit. Er sehe erschreckend viele Parallelen" zwischen Südafrika unter der Apartheid und dem Konflikt im Mittleren Osten, sagte er. Für ihn sei es "eine Selbstverständlichkeit, den Einwohnern von Gaza zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind." Die israelische Friedensorganisation Gush Shalom fordert die Regierung auf, die Schiffe mit der humanitären Hilfe passieren zu lassen.
© DiePresse.com
Protestaktion gegen Blockade
BERLIN. Der Ausgang der Aktion ist ungewiss, im schlimmsten Fall könnte die "Free-Gaza-Flottille" von der israelischen Marine aufgebracht, die Teilnehmer inhaftiert werden. Am Freitag stachen drei Frachtschiffe mit Hilfsgütern für die Bevölkerung des Gaza-Streifens sowie fünf Passagierschiffe mit rund 600 Menschen aus 20 Ländern in See. Zu den deutschen Teilnehmern der Aktion gehören die Bundestagsmitglieder der Linksfraktion Anette Groth und Inge Höger, sowie Christine Hoffmann von Pax Christi und Jens-Peter Steffen von Ärzte gegen den Atomkrieg.
Die Passagiere der Friedens-Flotte wollen nicht nur Zement und medizinische Geräte nach Gaza bringen, die auf der israelischen Embargo-Liste stehen. Sie wollen damit auch gegen die völkerrechtswidrige Blockade dieses Landstreifens durch Israel protestieren. Bei seinem Israel-Besuch 2009 hatte Papst Benedikt XVI. die Aufhebung dieser Blockade gefordert, sagte Christine Hoffmann von Pax Christi am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Berlin. "Die internationale Gemeinschaft, die EU und die Bundesregierung sind aufgerufen, sich für das Ende der kollektiven Bestrafung der Menschen im Gaza-Streifen in ähnlicher Weise einzusetzen." (doe.)
© BerlinerZeitung
Noch sind nicht alle 8 Schiffe vor Ort. MdB Inge Höger, DIE LINKE, muss auf Kreta noch auf die Abfahrt der Schiffe warten.
Mit acht Schiffen sollen dringend notwendige Hilfsgüter in den von Israel und Ägypten fast hermetisch abgeriegelten Gazastreifen gebracht werden. Doch Israel will die Flotille abfangen und nicht in Gaza anlegen lassen.
Die Bundestagsabgeordnete und abrüstungspolitische Sprecherin der LINKE, Inge Höger, und ihre Kollegin Annette Groth sollten bereits am Pfingstwochenende eines der acht Schiffe der „Gaza-Flotille“ besteigen, die Hilfsgüter in den von Israel und Ägypten fast hermetisch abgeriegelten Gazastreifen bringen soll.
Aber auch aufrütteln und informieren der Öffentlichkeit: über die katastrophale Lebenssituation der Menschen in Gaza und darüber, dass die Bundesregierung trotz Kriegswaffenkontrollgesetz dorthin Waffen für Israel exportiert, das sind Ziele der Gaza–Flottille.
Zur Zeit aber sind noch nicht alle 8 Schiffe in Kreta, dem gemeinsamen Startort, vor Ort. Die Aktivisten müssen warten. Geplant ist die Abfahrt für heute Abend. Fast 600 Menschen aus verschiedensten Ländern beteiligen sich an dieser „Aktion gegen Menschenrechtsverletzungen an der Bevölkerung in Gaza“. Auf das Schiff, das MdB Inge Höger mit an Bord nehmen soll, sind engagierte Menschen aus neun Nationen: Aktive aus Deutschland, Belgien, Irland, aus den USA, Australien, Norwegen, den Niederlande, Malaysia und Großbritannien.
Große Frachschiffe, begleitet von den Passagierschiffen, sollen notwendige Güter wie Zement zum Wiederaufbau des im Gazakrieg von Israel weitflächig zerstörten Küstenstreifens, Medikamente, Krankenhausbetten, Wasseraufbereitungsgeräte und Schulmaterialien bringen.
Obgleich nur internationale und palästinensische Hoheitsgewässer passiert werden sollen, droht Israel damit, die Schiffe abzufangen.
Anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Stalag 326 in Stukenbrock (Kreis Gütersloh) am 2. April 1945 erinnerte der Arbeitskreis Blumen für Stukenbrock bereits am Vortag an dieses Ereignis. Auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof fand eine Kranzniederlegung statt und neben Hubert Kniesburges vom Arbeitskreis sprach die Bundestagsabgeordnete Inge Höger und gedachte der rund 65.000 Kriegsgefangenen, die an den unmenschlichen Haftbedingungen starben und auch der Überlebenden, die nach der Befreiung den Obelisten als Mahnmal errichteten und in ihre Heimat zurückkehrten.
Am Eingang der Landespolizeischule in Stukenbrock wurde eine Tafel enthüllt, die an die Befreiung des Lagers erinnert, das sich auf dem Gelände der Polizeischule befand. Die Tafel wurde auf Anregung des Arbeitskreises Blumen für Stukenbrock von der Landesregierung NRW und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge angefertigt. Auf der Tafel ist folgender Text zu lesen:
Erinnerung und Mahnung
Stammlager (Stalag) 326 (VI K) Stukenbrock - Senne
Schloss Holte Stukenbrock
2. April 1945 Tag der Befreiung
Gegen 16:00 Uhr erreichten Soldaten des 82. Aufklärungsbataillons der 2. US - Panzerdivision unter dem Kommando von Captain George Karl von Elenville das Stalag 326. Seit Juli 1941 war hier vor allem sowjetische Kriegsgefangene interniert.
Etwa 8.500 sowjetische, 110 französische und etliche polnische, jugoslawische und italienische Kriegsgefangene hatten bereits den Kampf um die Befreiung selbst aufgenommen und erlebten am 2. April 1945, miut Hilfe der Amerikaner, den Sieg über die unmenschliche Gefangenschaft.
Unweit desw Lagers in östlicher Richtung (Senner Straße) befindet sich der Ehrenfriedhof der sowjetischen Kriegsgefangenen. Dort haben die Überlebenden in den Tagen nach ihrer Befreiung ein Ehrenmal zum Gedenken an die zu Tode gekommenen Kameraden errichtet.
Auf dem Gelände des heutigen Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Persoalangelegenheiten der Polizei NRW erinnert die Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) mit umfangreichen und detaillierten Informationen an das Lager.
Nein, vergessen darf man nicht !
Vor 65 Jahren, am 2. April 1945, wurde das Kriegsgefangenenlager Stalag 326 in Stukenbrock durch die US-Armee befreit.
Für die hier wie Vieh gehaltenen Gefangenen erfüllte sich mit der Befreiung ein Wunschtraum. Für die Amerikaner waren die Zustände im Lager eher ein Alptraum. »8.610 vor Hunger wahnsinnig gewordene Gefangene wie Tiere in Dreck und Elend gehalten« überschrieb ein US- Kriegsberichterstatter seinen Bericht.
Die ersten sowjetischen Kriegsgefangenen wurden nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion eingeliefert. Es war eines der größten Kriegsgefangenenlager des deutschen Faschismus. Hier wurden hauptsächlich sowjetische Gefangene untergebracht, aber abgesondert auch Franzosen, Serben, Polen und später auch Italiener.
Rund 300.000 Gefangenen gingen zwischen 1941 und 1945 durch das Lager in Stukenbrock. Die Lebensbedingungen für sie waren unsäglich und unvorstellbar. Eine riesige Menge von 65.000 überlebte die Strapazen nicht. Ausbeutung durch Zwangsarbeit und Auszehrung durch Hunger waren tödliche Waffen, denen sie erlagen. Dazu kamen noch Seuchen.
Trotz dieser harten Bedingungen entstand auch im Lager Stukenbrock eine Widerstandsgruppe. Sie rettete zahlreiche Mitgefangene vor dem sichern Tod.
Ab 1944 hatte die Widerstandsgruppe Kenntnis von der Kriegslage und bereitete sich auf die Befreiung vor. Als dann am 2. April die amerikanischen Truppen das Lager erreichten, entwaffneten sowjetische Lagerinsassen die Lagerwache.
Bei der Befreiung befanden sich rund 10.000 Gefangene im Lager. Viele konnten vor dem sicheren Tod gerettet werden. Die meisten Überlebenden kehrten nach drei bis vier Monaten gesund in ihre Heimat zurück.
Außer den Überlebenden fanden die Amerikaner die Toten, verscharrt in sechsunddreißig Massengräbern, jedes einhundertzwölf Meter lang. Ohne Särge, allenfalls in Papiersäcken und ohne Kleidung hatte man sie übereinander gestapelt, unter ihnen etwa eintausend Kinder und Jugendliche, die unter dem Vorwand der Partisanenbekämpfung eingefangen worden waren.
Nach der Befreiung errichteten die Überlebenden diesen Friedhof und den Obelisken als Denk- und Mahnmal für die rund 65.000 hier zu Tode gequälten Gefangenen.
Der Friedhof wurde uns Deutschen nach dem Abtransport der letzten Überlebenden in ihre Heimat zur Pflege und vor allem als Mahnstätte überlassen.
Eine wichtige Lehre aus der Geschichte ist, Kriege sind keine Naturereignisse. Kriege sind gewollt und werden von interessierter Seite vorbereitet. Kriege können verhindert werden. ‚Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg’ war die Lehre, die die Menschen in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg gezogen hatten. Von Deutschland sollte nie wieder Krieg ausgehen.
Heute stehen deutsche Soldatinnen und Soldaten wieder in zahlreichen Ländern der Welt. Nach der Beteiligung am völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf Jugoslawien 1999 und der Unterstützung des US-Krieges gegen den Terror kämpft die Bundeswehr inzwischen mit über 5.000 Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan.
4. Sept. 2009 gab ein deutscher Offizier den Befehl zur Bombardierung von Menschen und Tanklastern im Kundus-Fluss in Afghanistan. Bis zu 140 Menschen starben bei diesem Luftangriff, unter ihnen Zivilisten und auch Kinder und Jugendliche. 70 Jahre nach Kriegsende und dem unendlichen Leid des zweiten Weltkrieg hat ausgerechnet Deutschland Bomben auf die afghanische Zivilbevölkerung werden lassen.
Weltweit sterben täglich 500 Menschen in bewaffneten Konflikten. Nicht wenige sterben durch deutsche Waffen, durch Waffen die in Deutschland oder mit deutscher Lizenz gebaut wurden.
Ganz hier in der Nähe auf dem Truppenübungsplatz in der Senne bereiten sich deutsche und britische Soldaten in einem sog. Kampfdorf auf ihren Einsatz in Afghanistan vor. Der Bau von drei weiteren Kampfdörfern ist geplant. Aus der Kaserne in Augustdorf nehmen Soldatinnen und Soldaten an Krieg in Afghanistan teil.
Es sieht fast so aus, als ob die Lehren der beiden Weltkriege vergessen wurden. Aber eine Mehrheit der Einwohnerinnen und Einwohner dieses Landes spricht sich regelmäßig in Umfragen gegen Kriege und insbesondere gegen die Beteiligung an dem Krieg in Afghanistan aus. Trotzdem stimmt eine Mehrheit der VolksvertreterInnen im Bundestag gegen die Mehrheit der Bevölkerung für die Fortsetzung dieses Kampfeinsatzes.
Wir sollten deshalb heute am Tag der Befreiung des Lagers Stalag 326 nicht nur der toten Kriegsgefangenen und der Befreiung vom Faschismus gedenken, sondern auch ein Ende aller Kriege in der Welt fordern.
Die Bundeswehr muss sofort aus Afghanistan abziehen!
Wir treten ein für Frieden und Abrüstung und Völkerverständigung!
Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg.
Im März besuchte die heimische Bundestagsabgeordnete Inge Höger (DIE LINKE) die Arbeitsagentur in Herford, um sich vor Ort zu informieren.
Waren es bei ihrem Besuch im Februar 23.420 Personen, so sind im Arbeitsamtsbezirk Herford im März aktuell 22.973 Männer und Frauen ohne Job. 447 Menschen weniger als im Vormonat. Dennoch wird die vergleichbare Arbeitslosenzahl des Vorjahres aktuell um 7,2 Prozent überschritten. Für Februar stellte Arbeitsagenturleiterin Frauke Schwietert im Gespräch fest, dass im Vergleich zum Vorjahresmonat 2.382 Menschen mehr arbeitslos waren, stattliche 11,3 Prozent.
MdB Inge Höger legte den Fokus des Gesprächs zunächst auf die Entwicklung der Erwerbslosigkeit bei Jugendlichen. War die Zahl der jüngeren Menschen ohne Arbeitsplatz im Februar noch um 3.1 Prozent auf 2.451 Personen angestiegen, sank die Zahl im März aktuell auf 2.312 Personen. 65 % dieser Jugendlichen können eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen und finden trotzdem nur schwer eine Stelle. Eine Übernahme nach der Ausbildung ist ohnehin eher die Ausnahme. „Junge Menschen brauchen eine berufliche Perspektive mit Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung“, betont die heimische Bundestagsabgeordnete der LINKEN. „Aus Sparsamkeitsgründen keinen Nachwuchs auszubilden, das wird Betriebe und Region langfristig teuer zu stehen kommen!“
Auch OWL – weit ging die Arbeitslosigkeit ein wenig zurück. Waren im Februar 2010 in OWL insgesamt 87.772 Menschen arbeitslos gemeldet, sind es aktuell 86.188 Personen. Frauke Schwietert verwies auf Vorjahresvergleiche. Waren Vergleichswerte für Februar noch um 7.064 Personen oder 8,8 Prozent gestiegen, nahm die Arbeitslosigkeit bei Vergleichen im März nur um 4.144 Personen oder 5.1 Prozent zu.
Einig waren sich Frauke Schwietert, Klaus Binnewitt, Geschäftsführer der örtlichen ARGE, und die Linkspolitikerin in der Einschätzung, dass die leicht verbessserte Situation auf dem Arbeitsmarkt keinesfalls als Zeichen erhoffter Entspannung zu werten sei.
Auch Kurzarbeit als Mittel, zunächst Entlassungen zu vermieden, werde weiterhin genutzt. Bis Februar 2010 hatten 91 Betriebe im Bereich Herford mit 704 Mitarbeitern Kurzarbeit angemeldet. Aktuell sind es zwar nur noch 44 Betriebe, doch die Zahl der Betroffenen ist auf 952 gestiegen. In „trockenen Tüchern“ sei nichts, warnte MdB Inge Höger. Die weltweite Krise sei noch lange nicht überwunden.
Klaus Binnewitt, der Geschäftsführer der örtlichen ARGE, verwies auf eine aus seiner Sicht gestiegene Integration der Langzeiterwerbslosen auf dem Arbeitsmarkt. Das aber, so gab Inge Höger zu bedenken, sage nichts über Dauer oder wirkliche Eingliederung in Arbeit aus. „Viele Arbeitssuchende kreisen durch immer neue Maßnahmen und stehen letztlich wieder ohne Arbeit da!“ kritisiert die Abgeordnete der Linksfraktion. Es scheine so, als ob das Ziel nur eine Bereinigung der Arbeitslosenstatistik sei.
Ostermarsch 2010: Bei Abrüstung und nicht bei Aufrüstung vorneweg marschieren.
MdB Inge Höger, Herforder Bundestagsabgeordnete, DIE LINKE, und abrüstungspolitische Expertin ruft dazu auf, sich am 50. Jahrestag der Ostermärschen, am Samstag, 03. April, zu beteiligen. Sie selbst wird um 12:00 Uhr am Jahnplatz in Bielefeld und ab 14:00 Uhr auf dem Rathausplatz in Augustdorf sprechen.
Deutschland hat seine Rüstungsexporte in den letzten fünf Jahren verdoppelt und liegt damit in Europa an der Spitze, weltweit nach den USA und Russland auf dem dritten Platz. Knapp 1,5 Billionen Dollar werden jährlich für Militär in der Welt ausgegeben.
Rüstungsgelder in zivile Investitionen umwandeln
Trotz der Krise boomt das Geschäft mit dem Tod. Die Rüstungskonzerne profitieren dabei mehrfach - durch das Geld aus dem deutschen Haushalt, durch Zahlungen von Drittstaaten und zusätzlich durch öffentliche Kreditgarantien, die das Risiko für Auslandsgeschäfte absichern. Auch bei der Rüstung werden die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler zur Kasse gebeten, und die Konzerne streichen die Profite ein. Allein die Gesamtkosten für den Kampfpanzer Puma in Höhe von 5 Milliarden Euro würden ausreichen, um in Afghanistan fünf Jahre lang eine gute medizinische Grundversorgung für alle Menschen oder landesweit eine kostenlose Kitabetreuung zu finanzieren.
Weltweit abrüsten, Massenvernichtungswaffen verbieten
DIE LINKE fordert, radikal abzurüsten. Die Bundesregierung muss sich aktiv für die Nichtverbreitung von Angriffswaffen und für Abrüstung einsetzen. Deutschland und die EU müssen auf die Entwicklung und die Produktion von Angriffswaffen verzichten. Rüstungsexporte müssen verboten werden.
Ziele des Ostermarschs:
· keine Kampfdörfer in der Senne
· Atomwaffen abschaffen
· Afghanistankrieg beenden
· NATO auflösen
· Militarisierung Europas verhindern
· Bundeswehr raus aus Schulen und Arbeitsämtern
Bei drei Begegnungszentren in Herford sollen die städtischen Zuschüsse von 80.000 Euro auf 25.000 Euro zusammengestrichen werden. „Das Einsparvolumen ist bei einem städtischen Defizit von 13,2 Millionen Euro nicht mal ein Tropfen auf den hei-ßen Stein!“ kritisiert die Herforder Bundestagsabgeordnete Inge Höger, DIE LINKE. Gleichsam aber würden vorhandene und bewerte Infrastrukturen folgenschwer kaputtgespart.
Faktisch sei es sogar noch schlimmer, so MdB Höger. Die Begegnungszentren seien längst nicht mehr nur „Kaffeeklatsch-Treff“ für Senioren. Während die Kommunen Folgen und neue Aufgaben des demografischen Wandels noch diskutierten, hätten sich die Begegnungszentren längst den neuen Herausforderungen gestellt. Sie seien auf dem guten Weg, den notwendigen Paradigmenwechsel hin zum Begegnungs- und Servicezentrum zu vollziehen.
„Die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren haben sich verändert und die Be-gegnungszentren haben reagiert“, so Höger. „Die Menschen werden älter und sie legen großen Wert darauf, auch weiterhin mit einem hohen Maß an Selbstbestimmung und Selbständigkeit im eigenen häuslichen Umfeld zu leben.“ Dafür aber bedürfe es spezieller Unterstützung und Hilfe.
Die Begegnungszentren seien seit Jahren integraler Bestandteil gemeinwesenorientierter Seniorenarbeit im Stadtteil. Orientiert an den veränderten Bedürfnissen der Menschen im Stadtteil böten sie eine breite Palette von Informationen, sowie Unterstützung- und Hilfsangeboten. „Damit halten sie notwendige, sozial stützende und fördernde Netzwerk für die Seniorinnen und Senioren im Quartier aufrecht“, betont MdB Inge Höger.
Kern der Arbeit in den Stadtteilzentren sei ein vielgestaltiges bürgerschaftliches En-gagement. Eigenverantwortlich und selbstbestimmt engagieren sich Ehrenamtliche für die Menschen im Quartier. Dieses Engagement sei ein hohes Gut und dürfe nicht kurzsichtig zerschlagen werden, fordert MdB Inge Höger. Aber auch auf Hauptamtliche dürfe in den Stadtteilzentren nicht verzichtet werden. „Ehrenamt braucht koordinierende, begleitende und beratende Unterstützung“, so MdB Inge Höger.
Mit den Herausforderungen des demografischen Wandels seien solche sozialen Netzwerke wie die betroffenen Herforder Stadtteilzentren notwendiger denn je. Die Demontage hätte verheerende Auswirkungen auf die gesamte Seniorenpolitik der Stadt. Statt einer Zerschlagung dieser unverzichtbaren Infrastrukturen, müsse es vielmehr um den Ausbau und die Weiterentwicklung des bereits beschrittenen Weges gehen, fordert die Herforder Bundestagsabgeordnete Inge Höger.

Am kommenden Freitag verlegt der Künstler Gunter Demnig in Herford weitere "Stolpersteine". Es sind Erinnerungssteine für Herforder Bürgerinnen und Bürger, die unter dem Nazi-Regime verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Auch MdB Inge Höger, DIE LINKE, ist Patin von Stolpersteinen.
Bislang wurden in Herford besonders der verfolgten jüdischen Bürgerinnen und Bürger gedacht. "Doch es gab auch hier zahlreiche weitere NS-Verfolgte", so MdB Inge Höger und denkt dabei besonders an die Opfer unter den politisch Andersdenkenden oder den Roma und Sinti. Deshalb möchte die Politikerin der LINKE einen weiteren, zusätzlichen Schwerpunkt für die Stolpersteine in Herford setzen.
Als verteidigungspolitische Expertin im Deutschen Bundestag setzt sich Inge Höger seit Jahren konsequent für den Frieden ein. "Wir verurteilen Nazi-Terror und Kriege von damals. Aber auch heute toben menschenverachtende und sinnlose Kriege, wie der in Afghanistan!" erklärt die Herforder Linkspolitikerin.
"Menschen, die jegliche Form solcher Gewaltinszenierungen nicht mitmachen wollen und sich der Kriegsmaschinerie verweigern, gebührt, damals wie heute, Achtung und Verständnis" so Höger.
Deshalb will sie, wenn im Sommer eine weitere Liste von Opfern bekannt gegeben wird, einen Stein einem politische verfolgten Herforder oder einem Deserteur oder Kriegsdienstverweigerer widmen. "Auch diese (mutigen) Menschen haben ein Recht darauf, nicht vergessen zu werden!" fordert MdB Inge Höger.

18. Dresdner Friedenssymposium am 20. Februar 2010
Redebeitrag von Inge Höger:
Die Aktualität der Forderung ‚Frieden schaffen ohne Waffen’ zeigt sich an den jüngsten Ereignissen in Afghanistan. Immer mehr Waffen und immer mehr Soldatinnen und Solda-ten führen dort zu immer mehr Toten. Und Deutschland verwickelt sich immer tiefer in diesen Krieg.
In der Nacht vom 3. auf den 4. September 2009 haben die deutschen Truppen in Afgha-nistan endgültig ihren Nimbus als Aufbauhelfer verloren. Auf Anordnung eines deutschen Obersten wurden zwei entführte Tanklaster auf einer Sandbank im Kundus bombardiert. Bis zu 140 Menschen – darunter Kinder und Jugendliche – starben im Bombenhagel. Dies war die tödlichste Militäroperation Deutschlands seit dem Zweiten Weltkrieg.
weiter . . .
Die Herforder Bundestagsabgeordnete Inge Höger, DIE LINKE, erklärt zu den Sparplänen des Herforder Rats:
Bereits in der konstituierenden Ratssitzung hatte Bürgermeister Bruno Wollbrink statt politischer und sozialer Gestaltung eine radikale Haushaltskonsolidierung mit drastischen Einsparungen angekündigt. Bei der jetzigen Haushaltslage wird nun auf Biegen und Brechen gekürzt. Das Damoklesschwert „Haushaltssicherung“ schwebt über dem Rat und rechtfertigt offenbar alles. Sparsam ist das nicht, denn es wird uns teuer zu stehen kommen!
Besonders vom sozialen Bereich bleibt nicht viel übrig. Sollten die Streichpläne umgesetzt werden, gibt es einen totalen Kahlschlag bei unverzichtbaren Leistungen in Bereichen wie Kitas, Senioren, Familien und für Frauen.
Dabei war Bruno Wollbrink mit den Schlagworten „Frühkindliche Bildung“ und „Eine soziale Stadt“ in seinem Wahlkampf gezogen. In der jetzigen Haushaltslage hat dieses offenbar keine Bedeutung mehr!
Schon heute denkt die Sozialdezernentin großzügig über neue Betriebsformen im Kita - Bereich nach für den Fall, dass freie Träger ohne die Sonderzuschüsse ihre Einrichtung nicht weiterführen können und sie an die Stadt zurückgeben müssen. Die Folgen sind gravierende Unsicherheiten und Ängste bei Kindern, Eltern und bei den Erzieherinnen und Erziehern, die erneut um ihren Arbeitsplatz bangen müssen.
Im Seniorenbereich bedeuten die Kürzungen eine vernichtende Zerschlagung notwendiger und jahrelang bewährter Strukturen. Die Konsequenzen für die Menschen, ein Großteil sind ältere Frauen, werden katastrophal sein. Mit unabsehbaren Folgen und Folgekosten trifft es Kinder, ältere Menschen und wieder einmal viele Frauen.
Dabei bleibt die Heilige Kuh MARTa weitgehend außen vor. Dabei wäre gerade hier ein dicker, lohnender Batzen einzusparen, schließlich kostet MARTa jährlich bis zu 3,2 Mio.
Der Bau der geplanten Kampfdörfer in der Senne muss unbedingt verhindert werden! fordert Inge Höger, Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE und Mitglied im Verteidigungsausschuss.
Dass die britische Armee auf dem Truppenübungsplatz Senne afghanische Dörfer nachbaut, um ihre Soldatinnen und Soldaten dort für den Einsatz am Hindukusch zu trainieren, sei allein schon aus friedenspolitischen Gründen nicht hinnehmbar, so Höger. „DIE LINKE bekämpft den Krieg auf allen Ebenen – auch bei uns in Ostwestfalen-Lippe.“ Die britische Armee soll dort für den Häuserkampf ausgebildet werden. „Bei Häuserkampf sind immer auch Zivilisten gefährdet. Was das Militär hier üben will, wird in Afghanistan zur weiteren Eskalation führen“, sagt Inge Höger weiter. „Wir dürfen nicht einfach hinnehmen, dass in unserer Region ‚urbane Kriegsführung‘ geübt wird!“
Neben der Ablehnung kriegsvorbereitender Strukturen betont die Abgeordnete aus Herford, dass drei Kampfdörfer und ein Schießstand auch eine Gefahr für die Natur und insbesondere die Artenvielfalt an der Senne darstellen. „Umweltschutz sollte oberste Priorität haben. Ich solidarisiere mich mit den Naturschutzverbänden, die gegen das Bauvorhaben klagen."
DIE LINKE hat geschlossen gegen die Verlängerung des Kriegseinsatzes und gegen die Truppenaufstockung gestimmt, die heute mit der Mehrheit von Union, SPD und FDP beschlossen wurde - bei 429 Ja-, 111 Nein-Stimmen und 46 Enthaltungen.
Von den Abgeordneten aus Ostwestfalen haben nur Inge Höger (DIE LINKE) und Ute Koczy (Grüne) gegen den Krieg gestimmt. Besonders bemerkenswert ist hier das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten der SPD. Klaus Brandner, Stefan Schwarze und Dirk Becker haben für die Aufstockung der Kampftruppen gestimmt. Insgesamt haben im Bundestag 8 Grüne und 113 SPD-Abgerodnete für den Kriegseinsatz gestimmt. mehr . . .
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
am 31. Januar und 1. Februar 2010 wurden in Potsdam die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen fortgesetzt. Die Arbeitgeber aber bewegen sich nicht – Stillstand in allen Verhandlungspunkten.
Seit Jahren sollen die Beschäftigten nicht nur im öffentlichen Dienst auf Reallohnerhöhungen verzichten. Angeblich ist kein Geld da für Einkommenserhöhungen. Dabei haben alle Regierungen der letzten Jahrzehnte durch Steuersenkungen für Vermögende und große Konzerne zu Einnahmeverlusten der öffentlichen Hand beigetragen. Trotzdem waren 500 Mrd. für einen Ret-tungsschirm für die Banken zur Verfügung. Trotzdem wurde die Mehrwertsteuer für Hotelketten gesenkt und die Erbschaftssteuer für Villenbesitzer. Hierfür sind nicht die Beschäftigten im öf-fentlichen Dienst verantwortlich.
Der öffentliche Dienst ist unverzichtbar für eine solidarische Gesellschaft. Gute Arbeit muss auch gut bezahlt werden. Es ist Zeit, klare Zeichen setzen. Euer Warnstreik heute soll ein Sig-nal sein, mit dem Ihr für Eure Rechte kämpft. DIE LINKE und ich stehen an
Eurer Seite und unterstützen Euch und Eure Forderungen in dieser Auseinandersetzung mit allem Nachdruck!
- gute Arbeit muss sich lohnen und soll endlich wieder gut bezahlt werden!
- Arbeitsbedingungen dürfen nicht knebelnd sein und krank machen
- Ausbildung muss qualitativ gut sein und man muss sie sich leisten können
- deshalb ist es nötig, dass Azubis und Praktikant/innen 100 Euro mehr pro Monat fordern
- Altersteilzeitregelung soll verlängert werden,
- und eine verbindliche Übernahme von Azubis soll vereinbart werden
- .auch die Forderung nach einer Wiedereinführung der Bewährungs- und
Tätigkeitsaufstiege, bis eine neue Entgeltordnung ausgehandelt ist,
unterstützen wir.
Ich wünsche Euch einen erfolgreichen Protesttag und nachhaltige Wirkungen Eurer Aktionen.
Herzliche kollegiale und solidarische Grüße !
Inge Höger, MdB
Liebe Freundinnen und Freunde,
Genossinnen und Genossen,
am Sonntag, den 7. Februar, um 11 Uhr wird im Bielefelder Abgeordnetenbüro von Inge Höger eine Matinee zum Thema "Optionskommune" stattfinden. Neben Inge wird auch Kornelia Möller, bisherige arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, zu den Folgen und Nebenwirkungen von Hartz IV in diesem besonderen Fall Stellung nehmen.
Wir laden alle Genossinnen und Genossen, insbesondere auch die "neuen" MandatsträgerInnen in den Kommunen, zu dieser Matinee ein.
Soli Grüße
Inge Höger MdB
mehr . . .
„Schuldig im Sinne der Anklage: Auch ich bin für die friedliche Blockade von Faschisten."
Die Neonazis mobilisieren für den 13. Februar nach Dresden zum größten faschistischen Aufmarsch in Europa. In einem breiten Bündnis mit vielen gesellschaftlichen Kräften wie Parteien und Gewerkschaften hat auch Die Partei DIE LINKE zum friedlichen Protest gegen die Nazi-Demonstration nach Dresden aufgerufen.
„Ich unterstütze den Protest und das Bündnis "Dresden nazifrei", das zur friedlichen Blockade des Naziaufmarsches aufruft.“ unterstreicht Inge Höger, MdB ihr Engagement. In ihrem Wahlkreisbüro in der Radewiger Straße in Herford ruft Inge Höger zur Teilnahme am der Demonstration auf.
Das Bündnis und seine Materialien werden nun seitens der Staatsanwaltschaften und Polizei kriminalisiert. Die Plakate sind verboten und beschlagnahmt worden, Menschen, die die Plakate aufgehängt haben, sind vergangene Woche kurzfristig festgenommen worden. Die Internetseite des Bündnisses wurde gesperrt und mußte daraufhin umziehen.
„Diese Vorfälle sind absurd,“ empört sich Inge Höger, MdB. „Natürlich unterstützen wir den Aufruf weiterhin, er ist richtig und notwendig!“
Inzwischen hat eine große Welle der Solidarität eingesetzt.
Am kommenden Donnerstag, 28.1.2010 beteiligt sich auch Inge Höger, MdB, am bundesweiten Aktionstag zur Unterstützung des Bündnisses "Dresden nazifrei“ – deutlich sichtbar in den Fenstern ihres Wahlkreisbüros in der Radewiger Straße.
Dem Frieden eine Chance – Truppen raus aus Afghanistan!
Deutsche Soldatinnen und Soldaten sind keine Entwicklungshelfer in Uniform. Die Bundeswehr tötet am Hindukusch. Nach dem Bombenabwurf in Kunduz wissen das alle.
Heute sind über 100.000 ausländische Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan. Die Menschen in Afghanistan fühlen sich dadurch nicht befreit, sondern besetzt. Das nährt den bewaffneten Widerstand.
Jetzt sollen noch 40.000 weitere Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan Krieg führen. Davon wahrscheinlich 2.000 aus Deutschland Die Bundesregierung will im Bundestag beantragen: Truppenaufstockung für Afghanistan.
Mit der Mehrheit der Bevölkerung sagen wir dazu Nein. Wir fordern die Bundestagsabgeordneten auf: Stimmen Sie mit Nein! Schicken Sie keine weiteren Truppen, sondern ziehen Sie diese ab! Nur dann hat der Frieden eine Chance, können die humanitären Hilfsorganisationen ungefährdet arbeiten.
Wir rufen auf: Protestiert am 20. Februar gemeinsam gegen den Krieg. Macht den Abgeordneten klar: Gegen unseren Willen schickt die Bundesregierung weitere Truppen an den Hindukusch. Gegen unseren Willen werden weitere Milliarden für den Krieg ausgegeben. Gegen unseren Willen werden neue Waffen eingesetzt. Afghanistan braucht zivilen Aufbau, der verstärkt werden muss. Afghanistan braucht kein Geld für den Krieg.
Deutschland steht erneut vor der Entscheidung. Mehr Soldatinnen und Soldaten und mehr Waffen, damit mehr Tote und mehr Verletzte. Oder: Waffenstillstand, Truppenabzug und zivile Hilfe. Dafür demonstrieren wir. Dafür brauchen wir Unterstützung. Am 20. Februar und darüber hinaus.
Keine Erhöhung der Truppen – Frieden und Aufbau statt Unterstützung für den Krieg!
Am 20. Februar gemeinsam gegen den Afghanistan-Krieg!